Nach Abstieg: Ex-HSV-Boss Heribert Bruchhagen übt Selbstkritik

Deutliche Worte des 69-Jährigen

Image: Heribert Bruchhagen wurde am 8. März von seinen Aufgaben entbunden.

Heribert Bruchhagen, ehemaliger Vorstandschef des Hamburger SV, ist sehr selbstkritisch mit seiner Arbeit beim Traditionsklub ins Gericht gegangen.

"Ich hatte keinerlei Argwohn, dass diese Mannschaft in so eine prekäre Situation kommen wird. Ich habe aber in meiner Einschätzung falsch gelegen - und diesen Vorwurf muss ich mir machen. Ich bin der Gesamtverantwortung nicht gerecht geworden", sagte der 69-Jährige bei "100 Prozent Bundesliga - Fußball bei Nitro".

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Bruchhagen war am 8. März dieses Jahres vom HSV freigestellt worden. Seit vergangenem Samstag steht der erstmalige Bundesliga-Abstieg des Gründungsmitglieds fest. Beim 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach war es zu Ausschreitungen einer kleinen Ultra-Gruppe im Volksparkstadion gekommen.

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"Die Problematik ist ja nicht neu. Dass sich das so darstellt, ist natürlich eine Katastrophe! Die Ultras müssen sich jetzt entscheiden: Lieben sie den Fußball, oder nicht? Falls nicht, sollen sie abhauen! Raus damit, raus aus den Stadien!", sagte Bruchhagen. (sid)