Der Prinzenpark und das Jean-Bouin-Stadion liegen direkt nebeneinander, lediglich durch eine Straße getrennt - in 44 Metern Luftlinie.
Das erste Duell beider Teams seit 1979 ist jedoch keines von großer sportlicher Brisanz - und eine klassische Derby-Rivalität kaum existent. Pilgern die PFC-Anhänger am Sonntag über die Rue Claude Farrere gen Prinzenpark, gehen die Behörden nicht von Ausschreitungen aus. Zu groß ist die Lücke, die zwischen dem Champions-League-Sieger auf der einen und dem langjährigen Zweit- bzw. Drittligisten auf der anderen Seite klafft.
PSG in der Liga in der Verfolgerrolle
Dabei befindet sich PSG in der Liga derzeit in der ungewohnten Verfolgerrolle. Während der RC Lens überraschend an der Tabellenspitze steht, folgt das Team von Trainer Luis Enrique auf Tabellenplatz zwei. Ein Umstand, den der Serienmeister möglichst schnell beheben will.
Nicht nur deshalb ist Paris FC (Tabellen-14.) nach nur zwei Punkten aus den vergangenen fünf Ligaspielen klarer Außenseiter. "Wir sind noch nicht so weit", wies Präsident Pierre Ferracci unlängst jegliche Vergleiche mit PSG zurück. Er hofft, dass sein Verein, der von Milliardär Bernard Arnault und Red Bull übernommen wurde, eines Tages mit dem mächtigen Nachbarn konkurrieren kann.
Paris FC hofft auf Trapp
Am Sonntag hofft PFC auf Ex-Nationaltorhüter Kevin Trapp. Fand sich der 35-Jährige nach seinem Wechsel aus Frankfurt zunächst auf der Bank wieder, beförderte ihn Trainer Stephane Gilli in den beiden Spielen vor der Winterpause zur neuen Nummer eins.
Der Verlierer am Sonntag bekommt die schnelle Chance zur Revanche. Am 12. Januar treffen beide Mannschaften im Pokal-Achtelfinale erneut aufeinander.
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