Transferbilanz der Top-Ligen: Bundesliga weit abgeschlagen

Premier League steht vor Serie A

Von Sky Sport

Die europäischen Top-Fünf-Ligen rüsten im Sommer ihre Kader auf und geben ordentlich Geld für Transfers aus. Mit den Ausgaben in England, Spanien und Italien kann die Bundesliga allerdings bei weitem nicht mithalten.
Von den Top-Ligen hat die Ligue 1 mit 314,64 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) für insgesamt 72 Transfers bis jetzt am wenigsten ausgegeben. Unter anderem kam Gianluigi Buffon von Juventus Turin - allerdings ablösefrei...
... bei Kylian Mbappe hingegen ist in diesem Sommer Zahltag. Der Franzose war in der letzten Saison von Monaco zu PSG ausgeliehen - nun sind 135 Millionen Euro fällig. Also fast die Hälfte der Transferausgaben verbucht der Weltmeister.
Recht viel höhere Ausgaben hat die Bundesliga auch nicht zu verzeichnen. Lediglich 371,1 Millionen Euro flossen bislang für 86 Transfers - unter ihnen die Wechsel von Abdou Diallo für 28 sowie Thomas Delaney für 20 Millionen Euro zum BVB.
Alassane Plea unterschreibt bei Gladbach und wird mit 23 Millionen Euro zum Rekordtransfer des Vereins. Er kommt von OGC Nizza.
In der spanischen Liga wurden schon 527,52 Millionen Euro ausgegeben. Beispielsweise wechselt Thomas Lemar für 70 Millionen Euro von der AS Monaco zu Atletico Madrid.
Clement Lenglet (hier im Duell gegen den FC Bayern) wechselt vom FC Sevilla zum FC Barcelona. Dafür müssen die Katalanen 39,5 Millionen Euro bezahlen. Insgesamt zählt La Liga 78 Transfers.
In der Serie A sind die Ausgaben mit dem Wechsel von Cristiano Ronaldo für 112 Millionen Euro ordentlich in die Höhe geschnellt. Insgesamt haben die Italiener schon 808,45 Millionen Euro ausgegeben - über doppelt so viel wie die Bundesliga.
Bei Douglas Costa wurden zum Beispiel noch einmal 40 Millionen Euro fällig. Der Flügelflitzer wechselt nach einem Jahr Leihe fix vom FC Bayern zu Juventus. Insgesamt hat die Serie A aktuell 149 Transfers zu verzeichnen.
Der absolute Spitzenreiter ist jedoch die Premier League. Mit 932,95 Millionen Euro an Transferausgaben bei nur 65 Wechseln hängen Klopp und Co. die anderen Ligen locker ab. Leipzigs Naby Keita kostet Liverpool zum Beispiel satte 60 Millionen Euro.
Riyad Mahrez wechselt für 67,8 Millionen Euro innerhalb der Premier League zu Manchester City. Der FC Chelsea kommt mit seinem bis jetzt teuersten Neuzugang Jorginho "nur" auf 50 Millionen Euro.
Jürgen Klopp griff noch einmal tief in die Tasche. Alisson Becker geht von Rom für 62,5 Millionen zu Liverpool. Damit avanciert der Brasilianer zum teuersten Torwart aller Zeiten. Wie will die Bundesliga das kontern?

Die europäischen Top-Fünf-Ligen rüsten im Sommer ihre Kader auf und geben ordentlich Geld für Transfers aus. Mit den Ausgaben in England, Spanien und Italien kann die Bundesliga allerdings bei weitem nicht mithalten.

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