Bestechung: FIFA ermittelt gegen Al-Khelaifi

PSG-Präsident unter Verdacht

Image: Nasser Al-Khelaifi ist jetzt auch ins Visier der FIFA gerückt.

Nach der Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt nun auch der Fußball-Weltverband FIFA gegen den unter Korruptionsverdacht stehenden Nasser Al-Khelaifi, Präsident des französischen Erstligisten Paris St. Germain.

Die Ethikkommission der FIFA "eröffnete am Donnerstagabend eine Voruntersuchung gegen Nasser Al-Khelaifi", teilte ein Sprecher des Weltverbandes am Freitag mit.Die Schweizer Bundesanwaltschaft hatte am Donnerstag ein Strafverfahren gegen Jerome Valcke, den früheren Generalsekretär des Weltverbandes, und Al-Khelaifi, der gleichzeitig Geschäftsführer des Medienkonzerns beIn-Sports ist, eröffnet. Es geht um den Verdacht der Bestechung, des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der Vergabe von Medienrechten für Fußball-Weltmeisterschaften.

Valcke soll, so der Vorwurf des bereits im März eröffneten, aber erst jetzt bekannt gewordenen Strafverfahrens, bei der Rechtevergabe "für bestimmte Länder an den Weltmeisterschaften von 2026 und 2030 von Nasser Al-Khelaifi nicht gebührende Vorteile angenommen" haben.

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Al-Khelaifi soll bald verhört werden

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Und wie geht es jetzt weiter? Sky Reporter Max Bielefeld, dem Al-Khelafi vor einigen Jahren in einem Interview mal sitzen ließ, skizziert den weiteren Ablauf: "Jerome Valcke hat gestern bei der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgesagt. Nasser Al-Khelaifi war in Doha, war also nicht in der Schweiz, soll aber in den nächsten Wochen, so der Plan der Bundesanwaltschaft, verhört werden und etwas dazu sagen. Er wird sich natürlich auch über seine Anwälte äußern."

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Und weiter: "Ob er dafür selbst in die Schweiz reist, oder ob es seine Anwälte machen, wird man sehen. Er wird jetzt erstmal verhört werden, dann werden die Sachen, die in seinem Büro festgestellt wurden, ausgewertet, Und dann muss der Bundesanwalt in der Schweiz irgendwann entscheiden, ob er Anklage erhebt oder nicht."

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