Watzke: Keine Hilfe für Chaos-Klubs - aber will auf Gehalt verzichten

Watzke will auf Gehalt verzichten - aber keine Hilfe für Chaos-Klubs

Von Sport-Informations-Dienst (SID)

Image: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will auf Teile seines Gehalts verzichten.

BVB-Boss hat aufgrund der Corona-Pandemie angeboten, auf Gehalt zu verzichten - im gleichen Zuge jedoch erneuert, finanziell fragwürdig geführte Fußball-Klubs nicht durch Finanzhilfen unterstützen zu wollen.

"Solidarfonds klingt ja erst mal gut", sagte Watzke im 11Freunde-Interview, "aber man müsste sich ansehen, wie ein solcher Fonds dann aufgebaut wäre. Das darf natürlich nicht dazu führen, dass Klubs, die in den vergangenen Jahren sportlich und ökonomisch viele Fehler gemacht haben, am Ende davon profitieren."

Löw: ''Die Welt hat ein kollektives Bournout erlebt''

Watzke will solidarisch sein, wenn ...

Seien Vereine aber unverschuldet "durch diese nicht vorhersehbare Ausnahmesituation" in Not geraten, werde der BVB "sicher nicht unsolidarisch sein". Die Borussia stehe auch dank eines erhöhten Kreditrahmens nicht vor Liquiditätsproblemen. Nach kicker-Informationen soll Watzke selbst bereit sein, auf ein Drittel seiner Vergütung zu verzichten, so lange der Ball in der Bundesliga nicht rollt. Im Geschäftsjahr 2018/19 wurde dem 60-Jährigen eine Festvergütung in Höhe von 1,9 Millionen Euro ausgewiesen.

Dieser Inhalt kann auf dieser Seite leider nicht angezeigt werden
Komplette Version hier anschauen

Sky und Netflix – zum besten Preis

Mit Entertainment Plus die besten Serien von Sky und alle Inhalte von Netflix zu einem unschlagbaren Angebot sichern. Netflix-Standard-Abo im Wert von € 11,99 inklusive.

Wie andere Funktionäre sprach sich Watzke dafür aus, so schnell wie irgend möglich und verantwortbar wieder den Spielbetrieb aufzunehmen. Die Meisterschale werde weder der Menge am Dortmunder Borsigplatz gezeigt werden noch auf dem Münchner Marienplatz oder sonstwo, sagte er: "Dennoch müssen wir die Saison beenden, ansonsten wird's finanziell für zu viele Vereine so dramatisch, dass sich Dinge im Fußball verändern werden, an die man jetzt nicht einmal denken mag."

Mehr dazu

Sport-Informations-Dienst (SID)

Dieser Inhalt kann auf dieser Seite leider nicht angezeigt werden
Komplette Version hier anschauen