Nach Angaben von Jose Mourinho steht Zlatan Ibrahimovic vor einem Abschied aus Manchester. Schwedens Superstar bekundet derweil öffentlich Bereitschaft zu einem Comeback in der Nationalmannschaft .
Superstar Zlatan Ibrahimovic wird den englischen Rekordmeister Manchester United wohl im Sommer verlassen. "Wir glauben, dass es für Zlatan die letzte Saison bei Manchester United ist", sagte Teammanager Jose Mourinho am Freitag. Der mittlerweile 36-jährige Schwede Ibrahimovic wurde zuletzt von Klubs aus der nordamerikanischen Profiliga MLS umworben.
Ibrahimovic ist in der aktuellen Spielzeit nur siebenmal für ManUnited aufgelaufen, seit Dezember kam der Stürmer wegen einer Knieverletzung nicht mehr zum Einsatz. Nach einem im April 2017 erlittenen Kreuzbandriss hatte er im vergangenen Sommer einen neuen Einjahresvertrag in Manchester unterschrieben.
Los Angeles Galaxy im Gespräch
Zuletzt hatte der US-Sender ESPN berichtet, dass Los Angeles Galaxy erneut die Fühler nach Ibrahimovic ausgestreckt habe. Der fünfmalige MLS-Meister will den Profi womöglich mithilfe externer Geldgeber und Sponsoren finanzieren. Ibrahimovic stand bereits im vergangenen Jahr in Verhandlungen mit dem Klub, erlitt dann allerdings die schwere Knieverletzung.
Derweil hat der Angreifer ein Comeback im Trikot der schwedischen Nationalmannschaft nicht ausgeschlossen. "Ich vermisse die Nationalmannschaft. Wenn man dort fast 20 Jahre gespielt hat und dann die anderen spielen sieht, während man selbst nicht dabei ist, ist das schon schwer", sagte der Torjäger schwedischen Medien.
Zlatan immer noch verletzt
Falls Nationaltrainer Janne Andersson ihn anrufen würde, erklärte Ibrahimovic: "Das müsste man sehen, das ist eine schwierige Frage. Ich will spüren, dass ich Leistung bringen und etwas zurückgeben kann. Ich will nicht nur deshalb dabei sein, weil ich jemand bin. Aber die Tür ist sicher nicht verschlossen."
Vorerst aber, betonte der derzeit verletzte Ibrahimovic, sei es wichtig, dass er nach überstandener Kreuzbandverletzung und einer erneuten, kleineren Knieblessur wieder fit werde und im Verein Leistung bringe: "Man sollte nicht ans Nationalteam denken, wenn man nicht spielt. Dass die Menschen trotzdem darüber sprechen, obwohl ich zurzeit nicht auf dem Platz stehe, zeigt mir jedoch, dass ich am Leben bin."