Im zweiten des Exklusiv-Interviews mit Sky Italia spricht Zlatan Ibrahimovic über seinen Berater Mino Raiola und wie er zum Top-Stürmer Europas wurde.
Der Schwede gehört seit Jahren zu den besten Angreifern Europas. Der Weg dahin war nicht immer einfach. Ein Wendepunkt war für ihn die Trennung von seinem damaligen Berater, der ihn nach Sunderland verkaufen wollte.
Ibra wollte aber nicht zum Premier-League-Klub uns sah sich selbst in den Top 5 Vereinen Europas. "Daraufhin habe ich meinem Berater gesagt, dass seine Pläne mit meinen nicht zusammenpassen. Für mich war klar: Ich will die Welt erobern. Und das war für mich mit Sunderland nicht möglich. Deswegen haben wir uns getrennt", so der heutige Manchester-United-Profi.
Der Ausnahmestürmer suchte einen neuen Spielervermittler und fand ihn schließlich in Mino Raiola. Über seine erste Begegnung mit seinem heutigen Berater erzählt er: "Zu unserem ersten Treffen bin ich im Porsche gefahren, mit Sakko und Rolex. Mino kam in kurzen Hosen mit Blumenmuster und einem Hawaihemd. Ich dachte, dass ist doch kein Berater."
Ibrahimovic schlechter als Schewtschenko
Raiola kam schnell zur Sache und zeigte Ibrahimovic seine schlechte Statistik im Vergleich zu den damaligen Topstars Andrej Schewtschenko und Filippo Inzaghi. Der Berater holte den Stürmer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
"Du beeindruckst mich nicht, nicht mit deinem Porsche oder deiner Rolex. Mich interessieren nur die Statistiken auf dem Platz. Wenn wir zusammenarbeiten, musst du zehn Mal mehr tun, als bisher. Bis jetzt hast du nämlich gar nichts erreicht", so der Italiener zu Ibra.
Der Stürmer verstand, dass er viel härter trainieren muss, um zu Europas Topstars zu gehören. Nach drei Monaten harter Arbeit vermittelte Raiola den Schweden schließlich zu Juventus Turin.