Cristiano Ronaldo bestätigt nach dem Aus gegen Spanien seine letzte WM- lässt seine Portugal-Zukunft aber offen

Ob er seine Karriere in der Nationalmannschaft nach dem Aus gegen Spanien fortsetzt, ließ der Portugiese offen.

Für Cristiano Ronaldo war die Niederlage gegen Belgien der letzte WM-Tanz.
Image: Für Cristiano Ronaldo war die Niederlage gegen Belgien der letzte WM-Tanz.  © Imago

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo wird wohl an keiner weiteren WM teilnehmen.

Das kündigte der 41-Jährige am Montag (Ortszeit) nach dem Achtelfinal-Aus der Selecao gegen Europameister Spanien (0:1) an. "Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja", sagte Ronaldo: "Was den Rest angeht - ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben." Später relativierte Ronaldo ein wenig und sagte: "Höchstwahrscheinlich, ja", sei dies seine letzte WM gewesen.

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Endstation Halbfinale

Die WM in Nordamerika war seine sechste und letzte, sein WM-Debüt hatte der Torjäger am 11. Juni 2006 in Deutschland gegeben. Bei 27 WM-Auftritten gelangen ihm elf Tore und zwei Vorlagen. Weiter als ins Halbfinale bei der WM 2006 kam Ronaldo mit Portugal aber nie.

Portugal Nationalmannschaft

  • WM Teilnahmen: 8 (zuletzt 2022)
  • WM-Rekordtorschütze: Eusébio (9 Tore)
  • WM-Rekordspieler: Cristiano Ronaldo (22 Spiele)
  • FIFA-Weltrangliste: 5. Platz (Stand: 06/2026)
  • Beste WM-Platzierung: 3. Platz (1966)

Den Triumph bei der EM 2016 in Frankreich bezeichnete er als seinen "größten Titelgewinn, und der hat für mich dieselbe Bedeutung wie eine Weltmeisterschaft". Ob er seine Karriere für die Nationalmannschaft fortsetzen wird, ließ er offen. "Deshalb - ich wiederhole es - gehe ich mit reinem Gewissen, im Wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe, und damit ist die Sache erledigt", sagte er.

Ronaldo ist mit 233 Länderspielen und 146 Toren Portugals Rekordspieler. "Ich habe drei Titel für Portugal gewonnen, vor Cristiano hatten sie keinen einzigen Titel gewonnen", betonte er. Auf Klubebene läuft Ronaldos fürstlich dotierter Vertrag beim saudischen Top-Klub Al-Nassr noch ein weiteres Jahr bis 2027.

SID

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