EHF Champions League: Mikkel Hansen und Co. - die Stars der deutschen CL-Gegner
Trickreiche Außen, geniale Spielmacher und wuchtige Rückraumspieler
Von Matthias Kwoll
Image:Er gehört zu den ganz Großen der diesjährigen Champions-League-Saison: Der ehemalige Kieler und neue Kielce-Kapitän Andreas Wolff.
An diesem Wochenende starten die beiden deutschen Teams THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt in die diesjährige Champions League-Saison. Sky hat für euch auf die Stars der jeweiligen Gruppengegner geschaut.
Der THW Kiel bekommt es beim Duell gegen PGE Vive Kielce (ab 18:45 Uhr live auf Sky Sport 3 HD Anwurf: 19:00 Uhr) mit einer Art Star-Familie zu tun. Denn bei den Polen spielen die beiden Brüder Daniel und Alex Dujshebaev. Und wer ist Trainer in Kielce? Genau, ihr Vater und gleichzeitig ein ehemaliger Welthandballer, Talant Dujshebaev.
William Accambray (Brest HC Meshkov): Nach Jahren voller Verletzungen will der 31-Jährige bei Brest wieder zur alten Stärke zurückfinden. Der Rückraumspieler überzeugt mit seiner Erfahrung durch Spielzeiten in Montpellier und PSG.
▲
Diego Simonet (Montpellier Handball): Auch für den Argentinier gilt: verletzungsfrei bleiben. Was er dann im Stande ist zu leisten, hat der MVP des EHF Final Four 2018 bereits bewiesen.
▲
Zlatko Horvat (HC PPD Zagreb): Der Rechtaußen spielte in seiner Karriere für keinen anderen Verein als Zagreb. In der abgelaufenen CL-Saison glänzte der 34-Jährige mit 85 Treffern.
▲
Kentin Mahe (KC Vezprem): Der ehemalige Flensburger ist Dreh-und Angelpunkt bei den Ungarn. Besonders die neue Achse mit seinem ehemaligen Teamkollegen Rasmus Lauge Schmidt wird für einige Highlights sorgen.
▲
Joan Canellas (SC Pick Szeged): Welche Qualität der Spanier besitzt, hat er oft genug bewiesen. Zwar ist der 32-Jährige nicht mehr auf dem Höhepunkt seiner Karriere, doch seine genialen Momente blitzen noch häufig genug auf.
▲
Zakhar Denysov (HC Motor Zaporozhye): Der Teamkapitän ist der absolute Leader, sowohl bei Zaporozhye als auch bei der ukrainischen Nationalmannschaft.
▲
Henrik Mollgaard (Aalborg Handbold): Der ehemalige PSG-Spieler hilft den Dänen besonders aufgrund seiner Erfahrung. Vor allem in der Abwehr hat der Kreisläufer seine Qualitäten.
▲
Antonio Areia (FC Porto): 56 Treffer erzielte der trickreiche Rechtsaußen in der vergangenen CL-Saison. Eines davon wurde zum besten der gesamten Saison gewählt.
▲
Timur Dibirov (Vardar Skopje): Der Russe ist eine der schillernden Figuren im Handball. Der Winkel kann noch so klein sein, der Druck noch so hoch - der Linksaußen behält fast immer den kühlen Kopf und findet die richtige Wurfvariante.
▲
Andreas Wolff (Vive Kielce): Seit dieser Saison steht der deutsche Nationalkeeper im Dienst von Kielce. Der ehemalige Kieler kann an guten Tagen Spiele im Alleingang entscheiden.
▲
Lukas Sandell (Elverum Handball): Der junge Schwede unter den Norwegern hatte in der letzten Saison seinen Durchbruch. 46 Mal netzte der 22-Jährige für Elverum. Und noch ist das Potenzial nicht ausgeschöpft.
▲
Diogo Borges da Silva (RK Celje): Der MVP der letzten U20-Europameisterschaft ist der neue Hoffnungsträger bei den Slowenen. Der Rückraumrechte soll für die einfachen Tore bei Celje sorgen.
▲
Aron Palmarsson (FC Barcelona): Der Isländer ist der Kopf der Spanier auf dem Feld. Der Ex-Kieler glänzt neben seiner Torgefahr besonders durch seine hohe Spielintelligenz.
▲
Mikkel Hansen (Paris Saint Germain): Er überstrahlt alle. Der dreifache Welthandballer ist das Aushängeschild des Handballs. Seit Jahren spielt der Däne auf Weltklasseniveau. Aber: Noch fehlt ihm mit PSG der Champions-League Titel.
▲
Qual der Wahl bei Paris Saint-Germain
Beim Starensemble aus Paris tummeln sich gleich mehrere ehemalige und potenziell zukünftige Welthandballer, wie etwa Sander Sagosen. Der Norweger, der bei der Weltmeisterschaft 2019 seine Nation auf den zweiten Platz führte, geht in seine letzte Saison bei PSG, ehe er nächsten Sommer nach Kiel wechselt.
Oder Nikola Karabatic, der bereits dreimal zum Welthandballer gekürt wurde. Aber: Einer überstrahlt sie alle bei PSG ...