Ungarns Rekordmeister Telekom Veszprem reagiert auf die zuletzt schlechte sportliche Leistung und kürzt sowohl die Gehälter des Trainerstabs als auch die der Spieler.
Zuletzt setzte es für das Team von Ex-Flensburg-Coach Ljubomir Vranjes eine deutliche 25:32-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Skjern Handbold aus Dänemark. Der Verein gibt auf seiner Homepage bekannt: "Die Gehälter der Mannschaft und des Trainerstabs über dem Mindestlohn werden ausgesetzt." Bis zum Ende der Saison zahlt der Verein nur noch den Mindestlohn - das sind in Ungarn seit Anfang Januar 444,69 Euro im Monat.
"Inakzeptabel und unwürdig"
Die Verantwortlichen in Veszprem seien mit den bisherigen Saison-Ergebnissen unzufrieden, bemängeln dabei aber vor allem Einstellung der Akteure. Diese sei "inakzeptabel und unwürdig", lässt der Verein vermelden. Das Einfrieren der Gehälter soll zunächst bis zum Ende der ungarischen Meisterschaft Anfang Mai andauern. Eine endgültige Entscheidung werde "entsprechend der Leistung des Teams in den kommenden Spielen" getroffen.
In der ungarischen Liga steht Veszprem vor der erneuten Titelverteidigung, in der Champions League kämpft der Verein am Samstag (live ab 17:30 Uhr im Livestream auf skysport.de) im Rückspiel gegen Skjern um den Einzug in das Viertelfinale.
Lauge hat keine Sorgen
Rasmus Lauge gehört ab 2019 zum Team der Ungarn. Im Champions-League-Rückspiel gegen IFK Kristianstad äußerte sich der Noch-Flensburger gegenüber Sky zu diesem Thema.