Zverev trifft im zweiten Spiel des Tages in der Rod Laver Arena auf den Kanadier Gabriel Diallo - die Partie könnte also zur australischen Mittagszeit und somit bereits gegen 3 Uhr MEZ starten.
Schon vergangenes Jahr hatte Zverev am Sonntag erstmals aufgeschlagen und seinen Lauf bis ins Finale gestartet.
Neben dem 28-Jährigen, der in Melbourne seinen ersten Grand-Slam-Titel anpeilt, muss aus deutscher Sicht lediglich Yannick Hanfmann bereits am Sonntag antreten.
Alcaraz in der Night-Session
Der 34-Jährige, der es knapp direkt ins Hauptfeld geschafft hat, bekommt es im dritten Match des Tages auf dem kleineren Court 6 mit dem Qualifikanten Zachary Svajda (USA) zu tun. Gegen die Nummer 143 der Welt darf sich Hanfmann berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen der zweiten Runde machen.
Auch der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz spielt schon am Sonntag. Der Spanier trifft im zweiten Spiel der Night-Session und damit nicht vor 11 Uhr MEZ auf den Australier Adam Walton.
Zverev startet derweil optimistisch in seine nächste Grand-Slam-Mission bei den Australian Open. Er fühle sich "bereit", sagte der Hamburger vor seinem ersten Match gegen Diallo am Sonntag - warnte aber gleichzeitig vor dem Weltranglisten-41.: Diallo sei "ein schwieriger Gegner, ein gefährlicher Gegner".
Der aufschlagstarke Kanadier, der einer der stärksten ungesetzten Spieler im Hauptfeld ist, habe "ein Riesenspiel", schob Zverev vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden hinterher, nachdem er am Freitag in Melbourne mit Kumpel Andrej Rublev trainiert hatte: "Er schlägt mit 230 auf. Und er kann natürlich sehr zügig von der Grundlinie spielen."
Zverev hat 2025 abgehakt
Das enttäuschende Jahr 2025, in dem er nur einen Titel auf der ATP-Tour gewann, hat Zverev inzwischen abgehakt, auch wenn er sich körperlich vor dem Turnierstart noch nicht bei 100 Prozent sieht. "Ich fühle mich besser und besser mit jeder Woche. Aber den Knochen gesund zu machen, dauert einfach", erklärte Zverev. Er hatte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Bei einer bitteren 0:6, 1:6-Niederlage gegen Jannik Sinner im Herbst etwa offenbarte er starke Probleme am rechten Fußknöchel.
Die kurze Pause zwischen den beiden Saisons hat Zverev genutzt, um an seinem Spiel zu feilen. Die "leichteren Bälle" wolle er künftig "mit etwas mehr Zug und Tempo" spielen. Darauf und auf sein Serve-and-Volley-Spiel habe er den größten Wert gelegt, berichtete Zverev. Bereits zum 40. Mal tritt der 28-Jährige in den kommenden Tagen an, um sich seinen Premierentitel bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere zu sichern.
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