Die US-Amerikanerin hatte in ihrer Erstrundenpartie gegen Kamilla Rachimova aus Usbekistan anfangs Probleme mit ihrem Aufschlag, siegte aber letztlich recht locker mit 6:2, 6:3.
Gauff, die 2025 in Paris und 2023 bei den US Open triumphieren konnte, jagt in Melbourne ihren dritten Grand-Slam-Titel. "Ich möchte dieses Turnier gewinnen. Ich bin nur zufrieden, wenn ich gewinne, aber ich bin unabhängig davon, wie ich abschneide, stolz auf mich", sagte Gauff nach ihrer Auftaktpartie. Sie trifft in der zweiten Runde nun auf Olga Danilovic aus Serbien, die am Sonntag Venus Williams - die nun älteste Teilnehmerin der Geschichte - in deren Rekordmatch besiegt hatte.
Swiatek kämpft sich weiter
Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin kämpfte sich durch eine höchst knifflige Erstrundenaufgabe und ist bei den Australian Open weiter im Rennen.
Die 24 Jahre alte Weltranglistenzweite setzte sich nach zwei Stunden Spielzeit mit 7:6 (7:5), 6:3 gegen ihre freche chinesische Herausforderin Yue Yuan durch, die auch im zweiten Satz unverdrossen kämpfte.
Swiatek, die nun auf Marie Bouzkova trifft, zählt hinter der zweimaligen Turniersiegerin Aryna Sabalenka zum Kreis der Titelanwärterinnen. Sie will in Melbourne ihren Karriere-Slam vollenden. Im vergangenen Jahr gewann die athletische Spielerin in Wimbledon. Von den French Open hat Swiatek vier Titel vorzuweisen, auch bei den US Open war sie 2022 schon erfolgreich.
Stakusic muss im Rollstuhl vom Court
Tennisspielerin Marina Stakusic hat bei den Australian Open am Montag für besorgniserregende Szenen gesorgt. Unter starken Schmerzen musste die Kanadierin ihre Erstrundenpartie gegen Priscilla Hon (Australien) aufgeben und nach einem Zusammenbruch in einem Rollstuhl vom Court gebracht werden. Später berichtete die 21-Jährige von heftigen Krämpfen.
"Es kann an der Hitze liegen, es kann am Stress liegen", sagte sie im Anschluss: "Ich habe so etwas noch nie erlebt, es war extrem schmerzhaft." In Melbourne herrschten am Montagnachmittag Temperaturen von knapp über 30 Grad. Auch der Top-Ten-Spieler Félix Auger-Aliassime musste in seiner Erstrundenpartie gegen den Portugiesen Nuno Borges wegen Krämpfen aufgeben.
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