Nach ihrer Finalteilnahme in Wimbledon im letzten Jahr richten sich wieder alle Augen auf Angelique Kerber. Kann die deutsche Nummer eins dieses Mal den ganz großen Wurf schaffen?
Auch wenn die Vorbereitung nicht wirklich optimal verlief - in Wimbledon ist Angelique Kerber quasi zu Hause. Hier ist sie im vergangenen Jahr bis ins Finale marschiert, musste sich nur Serena Williams geschlagen geben.
"Ich freue mich, jetzt wieder auf Rasen zu spielen, ganz besonders wieder in Wimbledon zu sein. Es ist ein ganz besonderes Turnier für mich mit vielen schönen Erinnerungen", sagte die Kielerin vor Turnierbeginn.
2017 für Kerber wenig erfolgreich
Das Jahr 2017 ist für Kerber bislang nicht das Erfolgreichste. Kein Turniersieg und nur eine Finalteilnahme machen nicht unbedingt Mut für das Rasenhighlight der Saison.
Trotzdem tritt die 29-Jährige zuversichtlich in London an: "Ich habe meine Einstellung geändert und glaube, dass ich ein bisschen freier geworden bin und nicht mehr so viel Druck auf meine Schultern ablasse. Der Druck ist jetzt auch auf andere Spielerinnen verteilt."
Eine dieser anderen Spielerinnen ist Serena Williams, die aufgrund ihrer Babypause in diesem Jahr nicht dabei ist. Eine Revanche mit ihr wird es also nicht geben. Vielleicht ist das in Hinblick auf einen Triumph auch ganz gut so.