Tennis News: Griechische Regierung kritisiert Tsitsipas Impfaussagen

Eklat um Impfaussagen: Tsitsipas verärgert Griechenlands Regierung

Image: Stefanos Tsitsipas gibt seine Bedenken zur Corona-Impfung preis.

Tennisprofi Stefanos Tsitsipas hat die Regierung in seiner Heimat Griechenland mit Aussagen zur Corona-Impfung schwer verärgert.

"Er hat nicht das Wissen und kennt weder die Studien noch die Forschungsarbeit, die es ihm erlauben würden, sich eine Meinung zu bilden", sagte Regierungssprecher Giannis Economou in einer Pressekonferenz.

"Niemand hat das Impfen zur Pflicht gemacht", hatte Tsitsipas zuvor gesagt: "Irgendwann werde ich es tun müssen, da bin ich mir ziemlich sicher, aber bisher war es nicht verpflichtend, um an Wettkämpfen teilzunehmen, also habe ich es nicht gemacht."

Der Weltranglistendritte sei "ein großartiger Sportler", so Economou, Tsitsipas habe aber kaum die "Fähigkeit, die Notwendigkeit von Impfungen einzuschätzen oder ob der Impfstoff über einen ausreichend langen Zeitraum getestet wurde".

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Gefährliche Aussagen Tsitsipas

Tsitsipas (22) meinte, er sei "jung, in der Unter-25-Kategorie, meiner Meinung nach wurde der Impfstoff noch nicht genug getestet, er ist neu. Es gibt Nebenwirkungen." Er habe zwar nichts dagegen, sehe aber keinen Grund für jemanden in seinem Alter, sich impfen zu lassen.

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Economou findet die Aussagen gefährlich: "Diejenigen, die durch ihre Leistungen und ihre Präsenz Bezugspunkt für größere soziale Gruppen sind, sollten doppelt vorsichtig sein, wenn sie solche Ansichten äußern."

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SID