Moritz Lang berichtet von den Wimbledon Championships - DEM Grand Slam überhaupt. Nicht nur für die Spieler ist es ein spektakuläres Turnier an einem magischen Ort.
Es ist jedes Jahr wieder etwas ganz besonderes, die Anlage im Südwesten Londons zu betreten. Wimbledon ist eben das wichtigste, das traditionsreichste, das schönste Tennisturnier der Welt. Und das merkt man - spätestens, wenn man die Pforte des "All England Lawn Tennis and Croquet Clubs" durchschreitet.
Es ist gar nicht so einfach zu beschreiben, was es genau ist. Ein Kollege, den ich vor meinem ersten Einsatz in Wimbledon leicht aufgeregt gefragt habe "Was genau erwartet mich eigentlich in London? Was ist denn so besonders?" hat damals gesagt: "Du wirst es schon merken, wenn Du auf der Anlage bist." Ziemlich esoterische Antwort, dachte ich mir damals. Als ich dann zum ersten Mal hierher gekommen bin, war mir sofort klar, was er damit meinte. Wimbledon packt einen in der erste Sekunde, in der man hier ist - und das jedes Jahr aufs neue.
Der grüne Rasen, der die Geräusche dämpft. Die elegante weiße Kleidung der Spieler, die vor dem sattem Grün noch mehr strahlt. Die perfekten Abläufe der Balljungen und -mädchen, die Wochenlang geprobt werden. Einfach alles ist perfekt.
Und dann fragt man sich: was muss erst den Spielerinnen und Spielern durch den Kopf gehen, wenn sie hierher kommen und diese Anlage mit Leben füllen. Ein sicherlich erhebendes Gefühl. Und genau deswegen ist und bleibt es für alle Tennissportler das grandioseste Turnier des Jahres.
Es kann losgehen - Wimbledon 2017!