Hymnen-Protest: NBA-Profis müssen stehen

Liga mit klarer Ansage

Image: Der Hymnen-Streit zieht sich bis in die NBA

Wie in diversen nordamerikanischen Sportligen birgt das Verhalten bei der US-Hymne auch in der NBA Zündstoff.

Wie die Liga am Freitagabend (Ortszeit) in einem Memo an alle 30 Teams bekräftigte, müssen laut bestehenden Regularien alle Spieler während der Nationalhymne vor dem Spiel stehen. Bei Fehlverhalten behalte sich die Liga vor, die entsprechenden Profis zu bestrafen.

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In dem Memo des stellvertretenden NBA-Direktors Mark Tatum hieß es, "die Liga werde über mögliche Maßnahmen entscheiden, sollte ein Spieler oder Trainer nicht zur Hymne aufstehen". Einzelne Teams hätten "nicht die Entscheidungsfreiheit, diese Regel zu brechen".

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Disput mit Präsident Trump

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Schon seit einiger Zeit gehen Sportprofis aus Protest gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt in den USA bei der Hymne auf die Knie. Zudem liegen die Superstars Stephen Curry von Champion Golden State Warriors und LeBron James von Vizemeister Cleveland Cavaliers mit US-Präsident Donald Trump im Clinch. Curry hatte angekündigt, nicht zum traditionellen Empfang im Weißen Haus zu erscheinen. James bezeichnete Trump sogar als "Penner".