Dennis Schröder von den Sacramento Kings vor der Trade Deadline zur Zukunft

NBA-Star Dennis Schröder im exklusiven Interview mit Sky Sport.

Dennis Schröder (r.) versucht an Moses Moody von den Golden State Warriors vorbeizuziehen.
Image: Dennis Schröder (r.) versucht an Moses Moody von den Golden State Warriors vorbeizuziehen.  © DPA pa

Sky Sport hat exklusiv mit Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder nach der NBA-Partie seiner Sacramento Kings bei den Boston Celtics über seine Zukunft gesprochen.

Dennis Schröder...

... zu seinem Season High mit 27 Punkten am Vorabend gegen die Philadelphia 76ers: "Wir haben trotzdem verloren. Mir ist eigentlich egal, wie gut ich spiele, wenn wir das Spiel verlieren. Für mich geht es eigentlich nur ums Gewinnen. Es fühlt sich immer sehr sehr gut an, wenn wir als Team gewinnen. Dann gewinnt jeder in der Organisation. So versuche ich, jedes Spiel zu nehmen. Wir müssen einen besseren Job machen, als Team zusammenzukommen und Spiele zu gewinnen."

... zu seiner überwiegenden Rolle als „Energizer" von der Bank und nicht als Starter: "Ich nehme es immer so an, ich bin professionell darin. Ich versuche einfach nur, meinem Team zu helfen, wenn ich auf dem Feld bin. Das ist die einzige Sache, die ich kontrollieren kann. In der NBA ist es natürlich ein Business, wie jeder weiß. Wenn ich auf dem Spielfeld bin oder auch wenn ich trainiere, versuche ich 110 Prozent zu geben - jeden Tag, um einfach besser zu werden."

NBA-Saison 2025/26

  • Start: 21. Oktober 2025
  • In-Season-Tournament: Mitte November - Dezember 2025
  • All-Star-Weekend: 13. - 15. Februar 2026
  • Start Playoffs: Mitte April 2026
  • NBA-Finals: Juni 2026

... zu erneuten Gerüchten über einen Abschied aus Sacramento vor der Trade Deadline am 05.02.: "Ich habe auch schon jetzt mit meiner Frau darüber gesprochen. Am Ende des Tages ist es am besten für mich zu spielen, um happy zu sein. Ich will happy sein und will competen, um zu gewinnen. Da ist es dann auch egal, wo man ist. Wie gesagt, es ist natürlich ein Business. Es ist immer sehr schwierig, so ein Band aufzubauen als Team, als Organisation, wenn du weißt, dass sie dich jederzeit wegschicken könnten. Am Ende des Tages sind wir halt auch nur Menschen, aber wie gesagt: Ich nehme das professionell. Ich bin jetzt 13 Jahre hier, kenne das natürlich und werde, egal wo es ist, immer das Gleiche versuchen zu leisten."

... über sein Bauchgefühl zu einem möglichen Trade weg von den Kings zu einem neuen Team: "Ich weiß es nicht. Wir spielen nicht gut und die Organisation macht ihren Job. Ich kann nur sagen, ich habe meinen Vertrag unterschrieben - und im Endeffekt ist es das, was ich natürlich wollte. Was auch immer die Organisation entscheidet, damit muss man leben. Und man sieht halt zu, dass man, wie gesagt, professionell ist - jeden Tag, wenn man in die Facilities kommt oder wenn man spielt. (...) Ich meine Keegan Murray ist auf jeden Fall einer, glaube ich, der nicht weggegeben wird. Ich glaube er und Nick Clifford, würde ich sagen, das sind die beiden, die auf jeden Fall bleiben. Es kann halt alles passieren und da muss man sich darauf einstellen, da muss man professionell bleiben und das als Business sehen. Und ja, wenn es passiert, dann gehst du halt rüber, hast ein neues Team, neuer Owner, neuer GM, aber am Ende des Tages bleibt natürlich alles gleich, also dein Vertrag ändert sich nicht und das sollte eigentlich jeder so mitnehmen."

WOW – Dein Team. Dein Stream.
WOW – Dein Team. Dein Stream.

Stream Freitag und Samstag Bundesliga live sowie alle Spiele der 2. Bundesliga, des DFB-Pokals und der Premier League - Nur mit Sky Sport bei WOW. "

... über sein Zwischenfazit nach gut der Hälfte der Regular Season bei den Kings: "Ich bin extrem froh, dass ich healthy sein kann und hier überhaupt in dieser Liga spielen kann. Das ist ist geil. Hier gibt es 400 Leute, die in der NBA spielen und jeden Tag trainieren, jeden Tag überall hinfliegen. Das ist halt ein Privileg für mich und deswegen freue ich mich natürlich darüber. Zwei Wochen war ich jetzt auch schon verletzt raus, das war natürlich nicht optimal. Die Basketball-Situation ist schwierig, weil wir verlieren natürlich viel und das wollen wir als Team nicht. Aber ich sage immer, egal wie turbulent die Zeit ist, ob Höhen oder Tiefen, man sollte immer in der Balance bleiben und wenn mal was nicht gut läuft, dann läuft es halt nicht gut. Aber man muss oft durch den Dreck gehen, damit man wieder auf was Gutes stößt. Da muss man einfach die Mentalität haben, dieses Privileg als NBA-Spieler trotzdem zu genießen - auch die Zeiten, die mal negativ sind."

... über seine(n) Titelfavoriten in dieser NBA-Saison: "Schwierig zu sagen. OKC hat letztes Jahr gewonnen, die werden natürlich auch oben mitspielen. Detroit, wo ich letztes Jahr gespielt habe, die spielen auch sehr sehr guten Basketball. Ich lege mich da nicht fest. Es gibt sehr viele gute Teams im Westen, im Osten sind auch gute Teams, aber der Westen ist ein bisschen stärker. Ja, ich bin gespannt. Also jetzt natürlich erstmal All-Star-Break und ein bisschen tanken und dann wieder zurückkommen und alles geben."

Mehr dazu

Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Mehr Geschichten