Der Schwede bezwang den elften und längsten Abschnitt mit einer Gesamtdistanz von 882 Kilometern als Schnellster und verwies seine Ford-Kollegen Romain Dumas (+1:22 Minuten) und Altmeister Carlos Sainz (+2:26) auf die Plätze zwei und drei.
Ekström ist damit der erste Fahrer bei der diesjährigen Ausgabe, der mehr als eine Etappe gewonnen hat. Zudem hatte er auch den Prolog für sich entschieden.
Dass Ekström noch entscheidend in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen kann, erscheint zwei Tage vor dem Ende der Wüstenrallye angesichts seines Rückstandes im Gesamtklassement (+21:32) unwahrscheinlich. Zu deutlich liegt der fünfmalige Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah weiterhin in Führung, vor dem Spanier Nani Roma (Ford/+8:40) und Sebastien Loeb (Dacia/+18:37), der auf das Podium kletterte.
Loeb macht sich Hoffnung
Loeb ist Rekordsieger der Rallye-WM, die "Dakar" konnte er bisher aber noch nie gewinnen. Nun darf er sich zumindest berechtigte Hoffnungen auf seinen insgesamt sechsten Top-Drei-Platz machen. Dabei profitierte er von erneuten technischen Problemen des bisherigen Zweiten der Gesamtwertung, Henk Lategan (Toyota). Der Südafrikaner, der am Vortag durch einen Benzinmangel ausgebremst worden war, musste bei Kilometer 140 wegen Antriebsproblemen für mehr als eine Stunde anhalten - und verlor dadurch wohl endgültig seine Chancen auf den Gesamtsieg.
Auf dem Weg nach Yanbu erwartet die Fahrer am Freitag die vorletzte Etappe und die letzte lange Sonderprüfung über steinige Pässe und durch spektakuläre Canyons.
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