Die Staffel wird im Biathlon wegen einer Strafrunde von Franziska Preuß nur Sechster

Letztmals vor Olympia sind die deutschen Biathletinnen im Quartett gefordert. Beim Heimspiel in Ruhpolding reicht es nur zu Platz sechs. Der Sieg geht an den großen Gold-Favoriten.

Franziska Preuß patzt beim Rennen in ihrem Wohnort.
Image: Franziska Preuß patzt beim Rennen in ihrem Wohnort.  © DPA pa

Die deutschen Biathletinnen haben das letzte Staffelrennen vor den Olympischen Winterspielen nach einer Strafrunde von Franziska Preuß ohne Podestplatz beendet.

Beim Heim-Weltcup in Ruhpolding mussten sich Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Schlussläuferin Preuß mit Platz sechs begnügen. Den Sieg sicherte sich Norwegen vor Italien und Schweden, Deutschland hatte im Ziel nach 4 x 6 Kilometern 1:01,8 Minuten Rückstand.

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Patzer in ihrem Wohnort

Auf den Tag genau fünf Wochen vor dem Olympia-Rennen im italienischen Antholz waren die Strafrunde und insgesamt acht Nachlader zu viel für eine Spitzenposition. Verfolgungs-Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin Preuß leistete sich in ihrem Wohnort ausgerechnet im letzten Schießen diesen recht seltenen Patzer. Vor einem Jahr hatte die 31-jährige Preuß dem deutschen Quartett an gleicher Stelle noch den bislang letzten Weltcupsieg gesichert.

Überraschend wurde der große Olympia-Favorit Frankreich in Bestbesetzung nur Vierter. Zuvor hatten es die deutschen Frauen in diesem Winter in Hochfilzen und Oberhof jeweils auf Rang drei geschafft. Am Donnerstag (14.30) geht es weiter mit der Männer-Staffel in Ruhpolding weiter.

dpa

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