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Skispringen: Stephan Leyhe gewinnt Weltcup in Willingen

Willingen: Erster Weltcup-Sieg für Leyhe

Sport-Informations-Dienst (SID)

08.02.2020 | 19:08 Uhr

Stephan Leyhe feiert seinen ersten Weltcup-Sieg.
Image: Stephan Leyhe feiert seinen ersten Weltcup-Sieg. © Imago

Skispringer Stephan Leyhe hat bei seinem Heimspiel in Willingen seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert.

Der 28-Jährige fing mit einem Traumsprung auf 144,5 m den nach dem ersten Durchgang führenden Polen Kamil Stoch noch ab und sorgte bei den rund 20.000 Fans an der Mühlenkopfschanze für Ekstase. Im Gesamtergebnis lag Leyhe schlussendlich mit 266,4 Punkten zwei Zähler vor dem Norweger Marius Lindvik. Stoch (254,6) wurde am Ende sogar nur Dritter.

"Es war immer sehr speziell für mich hier in Willingen. Ich war dieses Jahr so klar im Kopf wie noch nie, war in einer tollen Form. Ich wollte mir es nicht schon wieder nehmen lassen", sagte Leyhe nach seinem bislang größten Triumph in einem Einzelspringen: "Aber an einen Sieg hätte ich nicht gedacht."

Horngacher: "Jetzt gehen wir feiern!"

Leyhe, der inzwischen im Schwarzwald lebt und trainiert, aber weiter für den SC Willingen antritt, hatte in seiner Karriere zuvor zweimal in einem Einzelspringen auf dem Podium gestanden, zuletzt am vergangenen Wochenende im japanischen Sapporo. "Heute war er soweit. Er war heute der Beste. Ich bin total erleichtert, dass er das hier bei seinem Heimspiel geschafft hat. Jetzt gehen wir feiern", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD.

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Zweitbester Deutscher wurde der Oberstdorfer Karl Geiger als Fünfter. Im Gesamtweltcup büßte der Tournee-Dritte damit weiter Boden auf Spitzenreiter Stefan Kraft (Österreich) ein, der Vierter wurde und nun 68 Punkte vor Geiger liegt.

Constantin Schmid (Oberaudorf) wurde 21., Pius Paschke (Kiefersfelden) belegte den 24. Platz. Markus Eisenbichler aus Siegsdorf, Dreifach-Weltmeister von 2019, sucht nach Platz 26 weiter seine alte Stärke. Als einziger DSV-Adler bereits im ersten Durchgang ausgeschieden war der weiter formschwache Richard Freitag (Aue), dem auf Rang 31 nur 0,4 Punkte zum Finaldurchgang fehlten.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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