Overtime-Drama in Berlin: Eisbären vergeben ersten Matchpuck gegen Mannheim

Meisterparty vertagt: Die Eisbären Berlin verpassen im vierten Finale der DEL gegen die Adler Mannheim ihre erste Titelchance. Nach einer 2:0-Führung verlieren die Berliner einen packenden Overtime-Krimi und müssen weiter um die zwölfte Meisterschaft kämpfen.

Die Eisbären Berlin verlieren einen Overtime-Krimi in Spiel 4 gegen die Adler Mannheim.
Image: Die Eisbären Berlin verlieren einen Overtime-Krimi in Spiel 4 gegen die Adler Mannheim.  © Imago

Die Eisbären Berlin haben im vierten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga ihre erste Möglichkeit auf den Titel aus der Hand gegeben.

Der Rekordmeister verlor vor heimischer Kulisse gegen die Adler Mannheim trotz zwischenzeitlicher Zwei-Tore-Führung mit 3:4 nach der zweiten Verlängerung und verpasste damit die vorzeitige Entscheidung in der Best-of-seven-Serie. Insgesamt stehen die Berliner weiterhin mit 3:1 vorn.

In der ausverkauften Uber Arena entwickelte sich von Beginn an ein emotionaler und intensiver Finalfight. Bereits nach 57 Sekunden hatte Ty Ronning die frühe Führung für die Eisbären auf dem Schläger, scheiterte aber freistehend an Mannheims starkem Goalie Johan Mattsson. Auf der Gegenseite zeigte auch Eisbären-Torhüter Jonas Stettmer seine Klasse und verhinderte unter anderem gegen Kris Bennett einen Rückstand.

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Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Les Lancaster Berlin im Powerplay per wuchtigem One-Timer in Führung (23.). Nur fünf Minuten später legte Liam Kirk nach und ließ die Uber Arena beben. Doch Mannheim zeigte Moral: In Überzahl verkürzte Nicolas Mattinen mit einem Distanzschuss noch im zweiten Abschnitt.

Adler retten sich in wilder Schlussphase in die Overtime

Im Schlussdrittel schien Markus Vikingstad die Weichen endgültig auf Titelkurs zu stellen, als er mit einem feinen Rückhandschlenzer das 3:1 erzielte (47.). Die Eisbären machten es sich jedoch erneut selbst schwer. Eine doppelte Unterzahl nutzten die Adler durch Zach Solow zum Anschluss, ehe Alexander Ehl in einer wilden Schlussphase den 3:3-Ausgleich markierte (57.).

In der Verlängerung stand das Nervenspiel endgültig im Fokus. Vikingstad hatte in der ersten Overtime mit einem Pfostenschuss die große Chance auf den Sieg, doch die Entscheidung fiel erst tief in der zweiten Verlängerung. Luke Esposito sorgte mit seinem Treffer in der 84. Minute für den Mannheimer Sieg und ließ die Berliner Titelsause vorerst verstummen.

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Adler-Hoffnung auf ersten Titel seit 2019 lebt weiter

Damit lebt die Hoffnung der Adler auf ihre erste Meisterschaft seit 2019 weiter. Die Finalserie kehrt nun nach Mannheim zurück. Am Sonntag (16:30 Uhr/MagentaSport) haben die Eisbären die nächste Gelegenheit, ihren dritten DEL-Titel in Folge perfekt zu machen - müssen nach diesem Kraftakt aber erneut liefern.

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