Name: Carlos Sainz Vázquez de Castro, kurz: Carlos Sainz jr.
Geburtstag: 01. September 1994 (Madrid, Spanien)
Team: Williams Racing
Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2015, 9.)
Erster F1-Sieg: GP von Großbritannien (2022)
Titel: -
Vorherige Teams: Toro Rosso, Renault, McLaren, Scuderia Ferrari
Der 31-Jährige fährt mit dem britischen Traditionsteam in dieser Saison hinterher. In den bisherigen elf Saisonrennen konnte Sainz bislang erst drei neunte Plätze für sechs WM-Punkte einfahren. Damit belegt er Rang 15 in der Fahrerwertung. In der Konstrukteurs-WM reiht sich Williams auf Platz neun ein, nur Aston Martin und Neuling Cadillac stehen noch schlechter da. In der Vorsaison fuhr Sainz noch zwei Podestplätze ein und arbeitete sich nach anfänglichen Schwierigkeiten noch auf P9 in der Fahrer-WM vor.
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Williams macht Rückschritt
Williams möchte Sainz gerne halten und hat laut Informationen des italienischen Motorsport-Portals Autosprint dem gebürtigen Madrilenen einen neuen Vertrag mit einem Jahressalär in Höhe von 30 Millionen Euro vorgelegt. Diesen hat Sainz nach Informationen des Portals nun aber abgelehnt. Bereits vor der Sommerpause hatte Sainz mehrfach seine Unzufriedenheit über die sportliche Konkurrenzfähigkeit des FW48 geäußert.
"Das diesjährige Auto ist unter seinen Möglichkeiten geblieben und hat unsere Erwartungen aus vielen verschiedenen Gründen bei Weitem verfehlt", betonte Sainz unter anderem und erklärte mit Blick auf seine eigene Zukunft: "Ich muss meine Denkweise neu ausrichten, um mir ein Bild davon zu machen, wo ich in drei bis vier Jahren stehen werde. Aber ich habe nach wie vor Vertrauen in den Weg und das Projekt."
Testfahrer: Luke Browning (GBR), Victor Martins (FRA)
Folgt Perez auf Sainz?
Sainz fährt seit 2015 in der Formel 1 und hat bereits 240 Rennen auf dem Buckel. Dabei gelangen ihm vier Siege. Außerdem holte er sechs Poles sowie 29 Podien. Vor Williams, bei dem sein Vertrag am Jahresende ausläuft, fuhr er bereits für Ferrari, McLaren, Renault und Toro Rosso. Nachdem er bei der Scuderia für Lewis Hamilton weichen musste, wollte Sainz mit Williams wieder vorne angreifen. Doch der Weg dahin ist weit.
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