Max Verstappen spricht über 24-Stunden-Rennen und erwägt NLS-Rückkehr im April

Erst Glücksgefühle in der Grünen Hölle, dann die Disqualifikation nach dem Sieg auf der Nordschleife. Doch Max Verstappen will wiederkommen.

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Max Verstappen sah zunächst wie der Sieger aus beim 4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Allerdings wurde der Niederländer anschließend disqualifiziert.

Der Ausflug in die Grüne Hölle hätte für Max Verstappen so schön sein können. Endlich, nach Wochen des Haderns mit der neuen Formel 1, saß der Niederländer wieder in einem Auto, das sich nach echtem Motorsport anfühlte.

Er raste über die mehr als 20 Kilometer lange Traditionsstrecke in der Eifel, durfte am Ende über den Sieg beim Vier-Stunden-Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) jubeln - doch dann folgte ein böses Erwachen. Ein Regelverstoß des Teams sorgte für die Disqualifikation.

Verstappen hadert mit neuem F1-Reglement

Immerhin am Lenkrad war Verstappen "glücklich". Im Mercedes-AMG GT3, den er sich mit dem Spanier Daniel Juncadella und dem Franzosen Jules Gounon teilte, über die Nordschleife, "einem der verrücktesten Kurse der Welt", zu sausen, sei "eine wirklich gute Erfahrung für mich", sagte Verstappen: "Ich habe mich sehr wohlgefühlt im Auto."

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Verstappen-Team zeigt seltenes Überholmanöver

Ein Zustand, den der 28-Jährige in der Formel 1 derzeit schmerzlich vermisst. Dort ist sein Red-Bull-Team nur vierte Kraft hinter Mercedes, Ferrari und McLaren. Doch fast noch schlimmer als die Perspektivlosigkeit ist für Verstappen das neue Regelwerk der Königsklasse. Ihn stört vor allem der Überholmodus in den neuen Antrieben, die ab diesem Jahr ihre Energie zur Hälfte aus der Batterie beziehen. Ein Akku, der geladen wird, indem die Piloten in eigentlich schnellen Streckenabschnitten Tempo herausnehmen. Dieser neue Stil gefällt dem viermaligen Weltmeister überhaupt nicht.

24 Stunden in der Eifel auf Verstappens Wunschliste - nächstes NLS-Rennen im April?

Am kommenden Wochenende (29. März) steht in Japan das dritte Saisonrennen an. Nichts deutet darauf hin, dass es für Verstappen nach den Läufen in Australien und China besser laufen wird. Doch die Perspektive, wieder "echtes Racing" auf dem Nürburgring zu erleben, ist wohl ein Trost. Am 14. und 15. Mai wird Verstappen erstmals die legendären 24 Stunden in der Eifel fahren, "das steht schon lange auf meiner Wunschliste", sagte er.

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Und weil es ihm so gut gefallen hat in seinem Boliden mit dem V8-Saugmotor und mehr als 500 PS, könnte Verstappen schon vorher auf die Nordschleife zurückkehren. Nachdem die Formel 1 wegen des Irankriegs die Rennen in Bahnrain und Saudi-Arabien abgesagt hat, könnte Verstappen schon im April erneut in der NLS starten. "Wir schauen uns das an. Ich freue mich immer darüber, hier fahren zu dürfen", sagte er mit Blick auf den nächsten Lauf am 11. April.

SID

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