Warum Teamchef Toto Wolff auf Stabilität pocht und was das für die Zukunft des Teams bedeutet.
Das Formel-1-Werksteam von Mercedes beschäftigt sich nicht mit einer Verpflichtung des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen für die kommende Saison. "Unser Plan ist es, an der Fahrerpaarung nichts zu ändern", sagte Teamchef Toto Wolff der Nachrichtenagentur APA zufolge bei einer Presserunde mit österreichischen Medien in Spielberg: "Für uns ist wichtig, dass wir jetzt eine Stabilität haben."
MAX VERSTAPPEN 🇳🇱
Name: Max Emilian Verstappen
Geburtstag: 30. September 1997 (Hasselt, Belgien)
Team: Oracle Red Bull Racing
Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2015, DNF)
Erster F1-Sieg: GP von Spanien (2016)
Titel: 4 (2021, 2022, 2023, 2024)
Vorherige Teams: Toro Rosso
Demnach werden die Silberpfeile auch 2027 mit dem Italiener Kimi Antonelli und dem Briten George Russell an den Start gehen. Das Duo hat sechs der ersten sieben Saisonläufe gewonnen, wobei der erst 19 Jahre alte Kimi Antonelli nach seinen fünf Triumphen in der WM-Wertung vor dem Großen Preis von Österreich am Sonntag (ab 13.30 Uhr Sky Sport) souverän führt. "Kimi ist ins Fahren gekommen, die Fahrerpaarung passt, auch die Zusammenarbeit der beiden im Team", sagte Wolff: "Es wäre falsch, das jetzt zu ändern."
In der Vorsaison hatte der Österreicher phasenweise Interesse an den Diensten von Verstappen gezeigt. Der 28-jährige Niederländer ist aktuell nur Siebter der Gesamtwertung. Nach übereinstimmenden Medienberichten kann er nach dieser Saison vorzeitig aus seinem eigentlich noch bis Ende 2028 laufenden Vertrag bei Red Bull aussteigen, wenn er bis zur Sommerpause in wenigen Wochen nicht eine Top-Position belegt. Zuletzt wurde Verstappen auch mit einem Wechsel zu McLaren in Verbindung gebracht. Eine klare Aussage über seine Zukunft gibt es derzeit nicht.
ZUM DURCHKLICKEN: Die Vertragslaufzeiten der F1-Piloten
Verstappens Manager Raymond Vermeulen unterstrich in der Steiermark die Position des einstigen Dominators, der bereits seine elfte Saison für das Team fährt und dabei 71 Grand-Prix-Siege holte. "Wir fühlen uns bei Red Bull zu Hause. Aber Max wurde nicht geboren, um im Mittelfeld zu fahren", sagte Vermeulen der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf.