Toto Wolff wütet über Schummelvorwürfe zu Mercedes-Motor

Vorwürfe über einen Trick mit dem neuen Motor des Mercedes erhitzen die Gemüter des Teamchefs. Toto Wolff lässt sich zu einem fragwürdigen Vergleich hinreißen.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Toto Wolff spricht auf der Pressekonferenz der Teamchefs über die Schummel-Vorwürfe gegen das Team Mercedes und bereut eine seiner getroffenen Aussagen im nächsten Augenblick.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat von den Vorwürfen über angebliche Tricksereien bei seinem Formel-1-Rennstall genug.

"Uns wurde gesagt, dass das Verdichtungsverhältnis illegal sei, was völliger Blödsinn ist, absoluter Blödsinn", empörte sich Wolff am Rande der Testfahrten in Bahrain.

Erlebe die Formel 1 LIVE auf Sky Sport. Verfügbar mit Sky und WOW
Erlebe die Formel 1 LIVE auf Sky Sport. Verfügbar mit Sky und WOW

Alle Rennen der Formel 1 live und ohne Werbung auf Sky Sport! Dazu F2, F3, F1 Academy, IndyCar, WRC, Porsche Supercup und MotoGP. Hol dir Sky Sport!

"Und jetzt kommt die nächste Geschichte, unser Kraftstoff sei illegal. Ich weiß nicht, wo das herkommt. Vielleicht gibt es morgen etwas anderes, vielleicht, dass ich in den Epstein-Akten vorkomme", meinte Wolff weiter und bereute unter Gelächter auf der Pressekonferenz sofort die Aussage im Zusammenhang mit dem Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.

16:1 oder 18:1?

Mercedes soll im Jahr der großen Regelrevolution angeblich einen Trick gefunden haben, über das sogenannte Verdichtungsverhältnis mehr Leistung aus dem Motor herauszuholen. Im Kern bedeutet das: Je höher die Verdichtung, desto effizienter verläuft die Verbrennung. Wolff sprach zuletzt davon, dass der Leistungsgewinn nicht wesentlich sei. Die Konkurrenz geht aber von einem deutlichen Plus an Power aus.

Das Mercedes-Aggregat soll die Verdichtung im Rennen auf 18:1 erhöhen, aber gleichzeitig die vom Motorsportweltverband FIA vorgegebene Grenze von 16:1 bei einem Test unter normalen Außentemperaturen einhalten können.

Die Motorenhersteller müssen abstimmen

Die von Mercedes vorab in die Technik eingeweihten Regelhüter haben nun auf Druck der anderen Motorenhersteller den Vorschlag gemacht, dass zur Sommerpause ab dem 1. August ein neues Messverfahren gelten soll. Das Verdichtungsverhältnis soll künftig nicht mehr nur bei normaler Umgebungstemperatur, sondern auch bei einer repräsentativen Betriebstemperatur von 130°C gemessen werden.

Fanatics: Achtung Fans! Euer Lieblingstrikot - jetzt hier!
Fanatics: Achtung Fans! Euer Lieblingstrikot - jetzt hier!

Hol dir dein Lieblingstrikot hier bei skysport.de. Gemeinsam mit Fanatics bietet Sky eine tolle Auswahl an Trikots und mehr. Jetzt ausprobieren!

Die Motorenhersteller Mercedes, Ferrari, Red Bull Powertrains, Honda und Audi sollen über den Vorschlag abstimmen. Das Ergebnis soll innerhalb der nächsten zehn Tage vorliegen - also rechtzeitig vor dem Auftaktrennen in Melbourne am 8. März. "So wie es jetzt gemacht wird, dass es bei Kälte und Hitze den Vorschriften entsprechen muss, verschafft es niemandem einen Vorteil", meinte Wolff und sprach von einer fairen Lösung.

Mehr dazu

dpa

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Mehr Geschichten