Unter den Gewölben des ehemaligen Michigan Central Bahnhofs in Detroit enthüllten der entthronte Weltmeister Max Verstappen und sein neuer Teamkollege Isack Hadjar ein deutlich helleres, glänzendes Blau als zuletzt an ihrem "RB22" für die neue Ära der Königsklasse.
"Alle sind sehr aufgeregt - ich auch", sagte Verstappen bei der Präsentation über die neue Saison, in der ein komplett überarbeitetes Reglement sowohl für die Autos als auch die Antriebseinheiten gilt: "Es wird eine Weile dauern, sich an das Auto zu gewöhnen, wir müssen verstehen, wie wir die beste Leistung herausholen können, uns damit vertraut machen."
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Die Fans bekamen in Detroit nur die neue Lackierung zu sehen, das neue Auto wird erst bei den Testfahrten in Barcelona (26. bis 30. Januar) zu sehen sein. Auffällig neben dem neuen Blau, das an alte Red-Bull-Boliden aus den 2010er-Jahren erinnert, sind zudem die größeren schwarzen Flächen, die den Wagen insbesondere an Front- und Heckflügel, auf der Oberseite der Nase und dem unteren Bereich des Seitenkastens zieren.
Motor trägt den Namen DM01
Nach dem Abschied von Motorsportberater Helmut Marko startet Red Bull in diesem Jahr in eine neue Ära - erstmals hat der Rennstall in Zusammenarbeit mit Ford die Antriebseinheit selbst konzipiert und gebaut. In Erinnerung an Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz trägt der Motor den Namen DM01.
Nach weiteren Testfahrten in Bahrain beginnt am 8. März in Australien die Jagd nach dem WM-Titel des neuen Champions Lando Norris, als Favorit sieht sich Red Bull zunächst nicht. "Ich denke, es wäre einfach naiv von uns zu glauben, dass wir unseren Motor von Grund auf neu entwickeln können und von Anfang an wettbewerbsfähiger sein können als Leute, die das seit 95 Jahren machen", sagte Teamchef Laurent Mekies.
Auch das Auto des Schwester-Teams Racing Bulls wurde vorgestellt.
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