Der Streit zwischen dem 1. FC Köln und der Stadt um den geplanten Ausbau des Geißbockheims geht weiter. Der Verein hat Beschwerde eingelegt.
Nach Jahren der Planung musste der Effzeh vor Weihnachten eine Absage für den Ausbau des Geißbockheims einstecken. Kölns Oberbürgermeisterin Henrietta Reker erklärte gegenüber der Kölner Rundschau damals: "Man kann nicht den Klima-Notstand ausrufen und dann den Grüngürtel bebauen. Das passt nicht zusammen. [...] Das Thema kommt vom Tisch."
Der 1. FC Köln hat sich in der juristischen Auseinandersetzung um den Ausbau nun dazu entschlossen, eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig einzulegen. "Als Geschäftsführung ist es unsere Verpflichtung, die Rechte und Interessen des FC zu schützen. Deshalb müssen wir in so wichtigen Fragen alle unsere Möglichkeiten ausschöpfen, um eine abschließende Klärung der Rechtslage herbeizuführen", erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Türoff in der Thematik.
Muss der 1. FC Köln umziehen?
Zuletzt hatte es vermehrt Berichte gegeben, der Effzeh müsse sein Geißbockheim nach Marsdorf verlegen. "Wenn wir uns am Geißbockheim nicht erweitern, müsste der 1. FC Köln komplett an einen neuen Standort mit all seinen sportlichen Abteilungen und der Geschäftsstelle umziehen", hatte Klub-Präsident Werner Wolf zuletzt bestätigt.
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