Pep Guardiola ist von der UEFA für zwei Champions-League-Spiele gesperrt worden. Grund ist Guardiolas Fehlverhalten in der Halbzeit des Viertelfinal-Rückspiels gegen den FC Liverpool. Ein Spiel muss der Spanier direkt in der kommenden Saison aussetzen, das zweite ist auf Bewährung ausgesetzt.
Mit der Sperre reagiert die UEFA auf Guardiolas Ausraster im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Liverpool.
Nachdem Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz bei einem Treffer von Leroy Sane in der 42. Minute zu Unrecht auf Abseits entschieden hatte, war Guardiola nach dem Halbzeitpfiff im Kabinengang auf Lahoz zugestürmt um ihn auf die vermeintliche Fehlentscheidung hinzuweisen. Doch der Referee schickte ihn daraufhin für den Rest des Spiels auf die Tribüne.
ManCity durch Entscheidungen benachteiligt
"Ich habe ihn nicht beleidigt", beteuerte Guardiola bereits am Spielabend: "Ich habe gesagt: 'Es war ein Tor! Wenn der Ball von Milner kommt, ist es kein Abseits. Ich war höflich, ich hatte Recht. Aber er hat mir Rot gezeigt.'"
City verlor die Partie 1:2. Das Hinspiel hatte Liverpool mit 3:0 gewonnen. In beiden Partien gegen die von Jürgen Klopp trainierten Reds war Guardiolas Mannschaft durch höchst umstrittene Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt worden.
Liverpool mit Geldstrafe belegt
Liverpool wurde aufgrund von Fanausschreitungen mit einer Strafe von 20.000 Euro belegt. Vor dem Anpfiff des Viertelfinal-Hinspiels an der Anfield Road hatten Fans des Champions-League-Finalisten den Bus der Citizens mit Flaschen beworfen und Feuerwerkskörper gezündet.
Scheiben waren dabei beschädigt worden, City musste daraufhin ein neues Fahrzeug für die Abreise aus dem Stadion organisieren.
Geisterspiel für Zenit St. Petersburg
Der russische Erstligist Zenit St. Petersburg muss das nächste Heimspiel in der Europa League vor leeren Rängen austragen. Zusätzlich wurde der Verein mit einer Geldstrafe in Höhe von 70.000 Euro belegt.
Im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen RB Leipzig (1:1) waren Gegenstände auf das Spielfeld geworfen und Gänge blockiert worden, wofür gegen den Verein eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro ausgesprochen wurde. Weitere 50.000 Euro muss St. Petersburg für rassistische Rufe der eigenen Anhänger während der Partie zahlen.