DFB News: Einzelkritik und Noten der DFB-Elf gegen die Schweiz

Drei Fünfen für DFB-Elf! Abwehr schwächelt erneut

Von Sky Sport, Sport-Informations-Dienst (SID)

Image: Antonio Rüdiger sah gegen die Schweiz des Öfteren nicht gut aus.

Die DFB-Elf hat sich in einem wilden Schlagabtausch mit 3:3 von der Schweiz getrennt. Während das Defensivverhalten zu wünschen übrig lässt, gibt es in der Offensive einige Lichtblicke. Die DFB-Spieler in der Einzelkritik.

Deutschland bleibt in der Nations League durch das Remis in der Gruppe 4 weiter auf Platz zwei hinter Spanien (7), das überraschend gegen die Ukraine (6) verlor. Die Schweiz bleibt mit zwei Punkten das Schlusslicht.

Zum Durchklicken: Die Noten der DFB-Elf

MANUEL NEUER: Parierte gegen Xherdan Shaqiri stark (5.). War beim ersten Gegentor chancenlos. Ließ sich danach von den Unsicherheiten seiner Mitspieler anstecken. Vor dem 2:3 hielt er stark gegen Seferovic. NOTE 3
LUKAS KLOSTERMANN: Schwache Vorstellung des Leipzigers. Nach vorne fast wirkungslos, hinten wenig stabil. Die Absprache mit seinen Nebenleuten stimmte nicht immer. NOTE: 5
ANTONIO RÜDIGER: Erhielt zum dritten Mal in Folge trotz mangelnder Spielpraxis beim FC Chelsea von Löw das Vertrauen in der Startelf. Hatte mit den Schweizer Offensivleuten viel Mühe. NOTE: 5
MATTHIAS GINTER (bis 76.): Hatte gegen die robusten und schnellen Schweizer Angreifer einen schweren Stand. Agierte gegen die Ukraine noch deutlich souveräner. NOTE: 4
ROBIN GOSENS (bis 58.): Kam nicht richtig ins Spiel. Über seine Seite kamen die Schweizer öfters gefährlich durch. Zwang Torhüter Yann Sommer mit seinem Außenrist-Schuss immerhin zu einer Glanzparade (35.). NOTE: 5
JOSHUA KIMMICH: Leistete sich wieder einige ungewohnte Ballverluste, war aber bemüht, Ordnung ins deutsche Spiel zu bringen. Klärte den Ball vor dem 2:3 nicht entscheidend. NOTE: 4
TONI KROOS: Der Jubilar tat sich in seinem 100. Länderspiel schwer. Verlor vor dem zweiten Gegentor den Ball im Mittelfeld. Hatte Pech mit einem Distanzschuss (44.). War im zweiten Durchgang um mehr Struktur bemüht. NOTE: 4
LEON GORETZKA: Der Münchner war viel unterwegs. Hatte einige Balleroberungen und gute Ideen. Es fehlte in manchen Aktionen die Präzision. NOTE: 3
SERGE GNABRY: Rannte in der ersten Halbzeit immer wieder unüberlegt in mehrere Gegenspieler rein und verlor dabei den Ball. Beim 3:3 verlängerte er den Ball mit der Hacke technisch hervorragend. NOTE: 3
KAI HAVERTZ (bis 76.): Gute Aktionen wechselten im ersten Durchgang mit leichten Ballverlusten. Leitete das Tor von Werner ein. Nach der Pause lenkte Sommer seinen Schuss an den Außenpfosten (49.). Starke Einzelleistung beim Tor zum 2:2. NOTE: 2
TIMO WERNER: Hatte gegen die Schweizer Abwehrspieler bei hohen Bällen keinen leichten Stand. Am Boden deutlich gefährlicher. Behauptete sich bei seinem Treffer stark, bereitete das Tor von Gnabry mit seiner Schnelligkeit vor. NOTE: 2
MARCEL HALSTENBERG (ab 58.): Ersetzte Gosens. War besser im Spiel als sein Vorgänger. NOTE: 3
EMRE CAN (ab 76.): Kam für Matthias Ginter - ohne Bewertung
JULIAN DRAXLER (ab 76.): Kam für Kai Havertz - ohne Bewertung

Der Spielfilm zu den Noten: Der Ex-Schalker Mario Gavranovic brachte die Gäste in der 5. Minute in Führung, Remo Freuler legte in der 26. Minute mit einem sehenswerten Lupfer über DFB-Keeper Manuel Neuer nach. Fast im Gegenzug sorgte Timo Werner für den Anschlusstreffer, nach der Pause erzielte Kai Havertz dann mit einer schönen Einzelaktion den Ausgleich.

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Der Jubel über den Treffer währte allerdings nicht lange, die Schweiz nutzte eine der vielen Unaufmerksamkeiten in der DFB-Defensive erneut aus und ging durch Gavranovic mit 3:2 in Führung. Doch das Team von Trainer Joachim Löw steckte nicht auf und kam durch ein herrliches Hacken-Tor von Serge Gnabry noch zum Ausgleich.

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Sport-Informations-Dienst (SID)

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