DFB-Rücktritt: Neuer macht sich Gedanken

Letzte WM für den Nationaltorwart?

Image: Die Zukunft von Nationalkeeper Manuel Neuer im DFB-Dress hängt von vielen Faktoren ab.

Kapitän Manuel Neuer will sich bei seiner Zukunftsplanung als WM-Keeper in der deutschen Nationalmannschaft keinen Druck machen.

"Ich weiß nicht, ob ich 2022 noch dabei sein werde, denn da spielen viele Faktoren eine Rolle", sagte der Torhüter des FC Bayern München der Sport Bild.

Er müsse sehen, wie es seinem Körper gehe und wie leistungsfähig er in dem Alter noch sein werde. "Was für mich feststeht, ist jedoch: Ich will so lange spielen, wie ich merke, dass ich gebraucht werde. Wenn die Spieler mir das Feedback geben, dass ich nicht mehr gut genug bin, höre ich lieber auf", sagte der 32-Jährige.

Neuer: Es gibt keine Spaltung in der Mannschaft

Nächstes Ziel: Europameister

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Nach der WM in Russland wolle er aber noch auf keinen Fall mit der Nationalelf Schluss machen, wenn die Gesundheit mitspiele. "Ich möchte ja noch Europameister werden", sagte der frühere Schalker.

Neuers Teilnahme in Russland war wegen eines erneuten Fußbruchs lange gefährdet. "Ich lasse den Fuß jeden Tag von den Physios kontrollieren", berichtete der Schlussmann, der nach eigenen Angaben bestens betreut wurde. "Viele haben sich gewundert, warum es bei mir zum Start schon wieder so gut geklappt hat: Das war einfach die gute Arbeit in der Reha-Abteilung in München und beim DFB."

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Keine Angst vor dem Ausscheiden

Nach der 0:1-Pleite im Auftaktspiel gegen Mexiko forderte Neuer eine deutliche Steigerung der deutschen Mannschaft. "Wir haben nicht unser Gesicht gezeigt", sagte der Weltmeister von 2014.

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Die Angst vor einem Ausscheiden sei aber nicht so groß. "Wir haben bei der WM 2010 auch schon gegen Serbien verloren und hatten dann im letzten Gruppenspiel ein Finale gegen Ghana", erinnerte Neuer. Die DFB-Elf gewann damals gegen die Afrikaner 1:0 und blieb bis zum Halbfinale im Turnier. (sid)

Neuer: Wir brauchen keinen zweiten Wachrüttler