BVB-Talente Kaba, Albert & Co. - Sky Sport stellt sie vor

Niko Kovac hat vier Top-Talente mit ins Trainingslager nach Marbella genommen.

Samuele Inacio (r.) und Mussa Kaba im Trainingslager des BVB in Marbella.
Image: Samuele Inacio (r.) und Mussa Kaba im Trainingslager des BVB in Marbella.  © Imago

Dortmunds Trainer will sich einen genauen Eindruck vom Quartett machen. Die BVB-Experten und Insider Patrick Berger und Jesco von Eichmann stellen die Youngster vor.

In diesen Tagen sind sie in Marbella fast immer gemeinsam zu sehen. Die Top-Talente Mussa Kaba (17), Mathis Albert (16), Samuele Inacio (17) und Filippo Mane (20) genießen die Zeit im Wintertrainingslager in Andalusien und wirken wie ein verschworener Haufen. Sie sind die jungen Wilden von Borussia Dortmund, die an der Costa del Sol bei Trainer Niko Kovac vorspielen.

"Es gibt nicht jung oder alt, nur gut oder nicht gut", sagte Kovac gleich zu Beginn des Winter-Camps in Marbella. "Man darf da nichts überpacen", findet er. "Unten waren die Jungs immer die Stärksten, hier müssen sie jetzt erst einmal anfangen zu schwimmen."

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BVB-Talente bieten sich an

"Der Ruf, nicht wirklich auf Talente zu setzen, wird Kovac nachgesagt. Gerade sieht man auch nicht, dass die Jungen viel spielen", ordnet BVB-Experte Patrick Berger im Podcast Auffe Süd ein. "Aber ich halte da mal dagegen: Anselmino spielt mit 20, Tchouameni hat er bei Monaco geschliffen - und der ist am Ende zu Real Madrid gewechselt. Wenn die Jungs physisch voll bereit sind, wird Kovac ihnen bei guter Leistung sicher keine Steine in den Weg legen. Es ist immer auch die Frage: Wie viel bieten die Jungs an?"

In diesen Tagen, so ist klubintern zu vernehmen, machen es die vier Talente ordentlich. Sie hängen sich rein, bieten sich an. "Es liegt an den Jungs, jetzt müssen sie sich beweisen", erhöht Kovac den Druck.

Die beiden größten Juwelen sind zweifelsohne Kaba und Albert. Berger stellt die beiden Talente im Podcast näher vor:

"Mathis Albert ist in den USA geboren, hat französisch-kamerunische Wurzeln und zählt zu den besten Spielern Europas seines 2009er Jahrgangs. Er ist extrem torgefährlich, technisch top - beim BVB sieht man schon jetzt großes Marketingpotenzial in dem Jungen."

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Im Mai feiert Albert, der in den Dortmunder Juniorenmannschaften in der laufenden Saison auf zehn Tore und acht Assists in 19 Spielen kommt, seinen 17. Geburtstag. "Da muss man auch vorsichtig sein. Aber trotzdem braucht so ein Junge eine sportliche Perspektive."

"Mussa Kaba ist ebenfalls ein total spannender Spieler, der auf der Acht und vor allem auf der Sechs spielen kann", erzählt Berger. "Er hat eine gewisse Dynamik, ist filigran, hat sehr lange Gräten, bewegt sich elegant, ist groß gewachsen und bringt trotzdem eine gute Physis mit."

Der 17-Jährige aus dem 2008er Jahrgang könnte vom Abgang von Pascal Groß (nach Brighton) profitieren und in der internen Hierarchie nach oben klettern. Allerdings kommt er aus einer Knieverletzung. Kaba zählte zu den besten deutschen Spielern bei der U17-WM und soll - wie die anderen BVB-Talente - ab sofort über die U23 in der Regionalliga an den Erwachsenenfußball herangeführt werden.

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Albert erinnert an jungen Jadon Sancho

"Ich finde, dass man diesen Jungs künftig mal in Spielen zehn, 15 oder 20 Minuten geben kann", sagt Bergers Podcast-Kollege und BVB-Insider Jesco von Eichmann. "Aber dafür brauchst du Spiele, in denen du dir das erlauben kannst. Und da beißt sich ein bisschen die Katze in den Schwanz. Dortmund hatte kaum Spiele, in denen du in der 70. Minute sagen konntest: Jetzt bringen wir drei Junge, weil wir 3:0 führen."

Dennoch wünscht sich von Eichmann, dass Trainer Kovac die Talente in der Rückserie mehr einbindet und "einfach mal machen lässt". Er sei "echt gespannt, ob Kovac die Jungs mal loslässt. Gerade so ein Albert - der erinnert mich an den jungen Jadon Sancho."

BVB-Sportchef Sebastian Kehl pflichtet dem bei: "Ich wünsche mir nichts lieber, als dass Spieler aus unseren eigenen Reihen den Durchbruch ganz oben schaffen."

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