Für Eintracht Frankfurt beginnt am Mittwoch erstmals in der Vereinsgeschichte das große Abenteuer Champions League. Die Fans freuen sich riesig - doch nach dem ein oder anderen Fehltritt in der Vergangenheit ist das Spiel für die Anhänger auch eine Bewährungsprobe.
In Frankfurt fiebert man dem Start in die Champions League gegen Sporting Lissabon entgegen (Mi., ab 18:45 Uhr hier im LIVETICKER). Dabei ist jedoch nicht das Dabeisein alles, sondern die Eintracht geht durchaus ambitioniert in die Gruppenphase.
Mit Tottenham hat Frankfurt zwar einen Hochkaräter in der Gruppe, aber mit Sporting und Marseille zwei Gegner auf Augenhöhe. Der Auftakt-Gegner aus Lissabon hat in der Liga aktuell leichte Probleme. Sporting rangiert nach fünf Spieltagen nur auf Rang neun. Dennoch ist der 19-malige portugiesische Meister der erste Härtetest für die Eintracht.
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Nach dem eher durchwachsenen Bundesliga-Start haben die Hessen zurück in die Erfolgsspur gefunden - zuletzt mit dem 4:0 gegen RB Leipzig ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt. Mit genau diesem Rückenwind wollen Trapp, Götze und Co. auch gegen Sporting überzeugen.
Für genug Rückenwind von den Tribünen werden die heißblütigen Eintracht-Fans mit Sicherheit sorgen. Auf den Rängen wird es erneut eine große Choreographie in schwarz und weiß geben. Aber, die Fans feiern ihre Champions-League-Premier unter Bewährungsauflagen.
Eintracht-Coach Oliver Glasner richtet auf der Abschluss-Pressekonferenz auf Nachfrage von Sky einen Appell an die Fans. "Die Fans würden dem Klub und sich selbst schaden. Wenn etwas passiert, wäre das nächste Spiel vor leeren Rängen. Ich hoffe, dass die Fans unsere Mannschaft unterstützen, aber in dem Rahmen, der erlaubt ist."
In der erfolgreichen Europa-League-Saison sind die Anhänger mit Pyro-Vorfällen bis hin zu Platzstürmen immer wieder über das Ziel hinaus geschossen. Daher kann das Duell mit den Portugiesen zu einem Balanceakt auf den Tribünen werden.
Einerseits für eine sensationelle Stimmung zu sorgen und gleichzeitig diese rote Linie nicht zu überschreiten. Daran sollten sich alle der gut 50.000 Fans im Deutsche Bank Park halten - ansonsten könnte es in den nächsten Heimspielen sehr ruhig werden...