Man atmet auf: Eintracht Braunschweig hat sich mit einem 3:1-Erfolg in Aue wieder Luft im Abstiegskampf verschafft. Ein Sieg, der Coach Torsten Lieberknecht den Platz auf der Bank rettet.
"Ich wusste, dass das ein Endspiel für mich ist als Trainer, das hat natürlich Spuren hinterlassen", sagte Lieberknecht am Sky Mikro. Mit dem ersten Dreier nach drei sieglosen Spielen bringen die Braunschweiger fünf Punkte zwischen sich und den ersten direkten Abstiegsplatz.
Die Fans feierten ihren aufgelösten Coach nach Abpfiff mit Sprechchören. Die Fankurve huldigte der Mannschaft nach einem furiosen Comeback trotz frühem Rückstand. "Es ist natürlich schon emotional", sagte Lieberknecht: "Es hat mich gefreut, weil sie damit auch der Mannschaft etwas zurückgeben und nicht nur dem Trainer."
Zeitnahe Klärung
Vor dem Spiel lastete viel Druck auf dem 44-Jährigen, der die Löwen seit 2008 trainiert. "Mir war wichtig, dass die Mannschaft nichts davon spürt", sagte er auf der Pressekonferenz: "Sie war einfach daran, auch über 90 Minuten ein gutes Spiel zu machen."
Wie es mit ihm persönlich weitergeht, werde zeitnah mit der Vereinsführung geklärt. "Es wird so sein, dass wir uns wie normal unter der Woche treffen und die Dinge besprechen werden. Wenn wir mit Eintracht Braunschweig in so einer Situation sind ist es ganz normal, dass es dann unruhig wird."