Schalke 04 plant bereits für die 2. Bundesliga. Im exklusiven Sky Interview spricht Trainer Dimitrios Grammozis über die Zukunft von Klaas-Jan Huntelaar und die Nicht-Berufung in den Kader von Shkodran Mustafi gegen Leverkusen.
Auch gegen Leverkusen (2:1) reichte es für Trainer Dimitrios Grammozis und Schalke nicht für einen Sieg. Lediglich das späte Tor von Klaas-Jan Huntelaar erinnert daran, welche Qualitäten der Stürmer auch mit 37 Jahre noch hat. Planen die Königsblauen also auch in der zweiten Liga mit dem Rückkehrer?
Grammozis will Gespräch mit Huntelaar suchen
Im Interview mit Sky Reporter Dirk große Schlarmann äußerte sich der Trainer dazu: "Klaas hat jetzt am letzten Spieltag noch einmal gezeigt, welche Qualität er besitzt. Im Training ist er mit derjenige, der am meisten investiert und sich nie raus nimmt. Er ist ein Vollblut-Fußballer. Allerdings müssen wir mit ihm - und auch alle den anderen Fußballern - das Gespräch suchen."
Auf Nachfrage, ob der Trainer selbst mit dem "Oldie" planen würde, hielt sich dieser bedeckt. "Grundsätzlich brauchen wir für die nächsten Wochen Spieler, die nicht nur eine gute Einstellung haben, Kämpferherz mitbringen und Fußball spielen können, sondern auch eine Qualität besitzen." Und weiter: "Da wollen wir grundsätzlich im Kader ansetzten. Wir werden die nächsten Tage und Wochen nutzen, auch mit ihm zu sprechen und zu schauen, was Klass überhaupt will."
Mustafis Nicht-Berufung kein Thema mehr
Ein weiteres Thema neben der Zukunft von Huntelaar ist die Nicht-Berufung von Shkodran Mustafi und William gegen Leverkusen. Für Grammozis ist dies jedoch kein Thema mehr. "Ich bin kein nachtragender Trainer. Die Spieler haben das sehr, sehr gut aufgenommen."
Zudem sprach er über die offene Kommunikation, die Spieler und Trainer miteinander haben. "Sie wissen, woran sie bei mir sind und ich weiß auch, woran ichbei ihnen bin. Solche Entscheidungen müssen wir auch treffen."
War dies auch wichtig, um den Spielern zu zeigen, wer der Boss ist? "Nein, ich mache das jetzt nicht, um irgendwelche Zeichen zu setzen und zu sagen: 'Ich bin der Maker, der die Entscheidungen trifft.' Das sind wohlüberlegte Entscheidungen, denn das sind Spieler, die Topqualitäten haben. Mir geht es nicht um Zeichen setzen, sondern wir müssen für Schalke 04 jedes Wochenende die beste Mannschaft aufstellen und da gehören solche Entscheidungen leider manchmal dazu."