FC Schalke: Trainer Frank Kramer nach Pokal-Debakel fassungslos

Kramer nach Blamage fassungslos: "Auf keinen Fall so weitermachen"

Von Sky Sport

Schalke verliert mit 5:1 gegen Hoffenheim und scheidet in der 2. Runde des DFB-Pokals aus. Er selbst war ''sprachlos über die Leistung''. Zudem sagt er, ''dass es so nicht weiter gehen kann''.

Schalke-Trainer Frank Kramer fühlt sich nach dem desolaten Auftritt seines Teams im DFB-Pokal bei der TSG 1899 Hoffenheim nicht im Stich gelassen.

"Das ist dann immer die Frage. Ich bin Teil der Mannschaft. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass die Spieler aus welchem Grund auch immer überrollt worden sind. Das Allerwichtigste ist der FC Schalke 04", sagte Kramer im Anschluss an das 1:5 am Dienstagabend in der zweiten Pokalrunde in Sinsheim. "Es war unbestritten die schlechteste Saisonleistung, schlechter geht's ja auch nicht."

DFB-Pokal, 2. Runde: Die heftigste Pokalklatsche für Schalke 04 seit 17 Jahren und die zweite Pleite binnen vier Tagen gegen die TSG Hoffenheim dürften das Aus für den erfolglosen Trainer bedeuten.

Kramer vor dem Aus?

Konsequenzen scheinen unvermeidbar: "So weitermachen geht auf gar keinen Fall. Wir müssen ganz anders auftreten. So wie heute geht es sicher nicht", betonte Kramer nach dem Spiel am Sky Mikro. Die Leistung habe ihn "sprachlos" gemacht und sei "völlig ungenügend" gewesen. Angst um seinen Job habe er jedoch nicht. "Mein Fokus liegt immer auf dem Inhaltlichen und alles andere ist ja nicht mein Thema."

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Am Sky Mikro sprach dafür Sportdirektor Rouven Schröder Klartext und vermied ein Bekenntnis und sprach von einer Analyse mit offenem Ende.

Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder vermeidet nach dem desolaten Auftritt beim Pokalaus gegen die TSG 1899 Hoffenheim ein Bekenntnis zu Trainer Frank Kramer.

Unklare Situation vor Hertha-Spiel

Unmittelbar nach der fünften Pflichtspielniederlage in Serie war unklar, ob der Trainer am Sonntag im Spiel bei Hertha BSC noch auf der Bank der Königsblauen sitzen wird. Auf die Frage, ob er an eine Chance glaube, gegen die Berliner dabei zu sein, antwortete Kramer: "Da gab's zu Überraschung aller noch keinen Austausch."

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