Die Findungskommission des DFB hat SC-Freiburg-Präsident Fritz Keller einstimmig als neuen Kandidaten für das Amt des DFB-Präsidenten vorgeschlagen. Das gab der Verband via Pressemeldung bekannt.
Die Wahl findet am 27. September 2019 statt. Gesucht wird der Nachfolger von Reinhard Grindel, der am 2. April nach Diskussionen um seine Person zurückgetreten ist. Seitdem führen die DFB-Vizepräsidenten Dr. Reinhard Rauball und Rainer Koch die Geschäfte.
Keller sei der erste und einzige Kandidat, mit dem die Findungskommission Gespräche geführt habe, hieß es in der Mitteilung. Die Wahl begründet Dr. Rauball wie folgt: "Als Präsident des SC Freiburg hat Fritz Keller innerhalb der Bundesliga und 2. Bundesliga über alle Maßen fachlich und charakterlich überzeugt. Ausgestattet mit einem klaren Wertekanon und großer Bodenständigkeit, hat er sich sowohl in seinem Klub als auch beispielsweise im Rahmen der DFL Stiftung immer zur gesellschaftlichen Verantwortung des Fußballs bekannt."
Und weiter: "Mit Blick auf die großen Herausforderungen, vor denen der DFB derzeit steht, ist Fritz Keller der passende Kandidat, um den größten Sport-Fachverband der Welt in die Zukunft zu führen."
Kandidat Fritz Keller: "Alles andere als leicht gefallen"
Keller selbst dachte zuerst an seinen Klub. "Es hat in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche mit der Findungskommission gegeben", sagte designierte Präsident: "Mit Blick auf den SC Freiburg ist mir die Entscheidung, für das Amt des DFB-Präsidenten zur Verfügung zu stehen, alles andere als leichtgefallen. Mir hat die gemeinsame Arbeit im Klub immer große Freude bereitet."