DFB-Team und der WM-Fluch des Titelverteidigers

Keine rosige Bilanz

Image: Ahnt Thomas Müller etwa schon Böses für das Turnier in Russland?

Die deutsche Nationalmannschaft reist als amtierender Weltmeister zur WM nach Russland. Schafft der 23er-Kader von Joachim Löw die Titelverteidigung? Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Der Titel ist eher Last statt Ansporn.

Bislang gab es erst zwei Mannschaften, die ihren WM-Titel vier Jahre später erfolgreich verteidigen konnten: Italien 1938 und Brasilien 1962. Anschließend brachte kein amtierender Titelträger seine Mission mehr erfolgreich zu Ende.

Dazu kommt, dass der Titelverteidiger seit 1990 beim folgenden WM-Turnier nie unter die letzten Vier eingezogen ist - bis auf eine Ausnahme. Brasilien schaffte das Final-Comeback 1998, wurde dort aber von Frankreich mit 0:3 abgeschossen.

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Der Fluch beginnt mit dem DFB-Team. Als amtierender Weltmeister ging es 1994 in die USA, doch dort war für die Elf von Berti Vogts bereits im Viertelfinale gegen Bulgarien Schluss.

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In der Vorbereitung auf das Turnier in Russland lief nicht alles rund - hoffentlich keine schlechten Vorzeichen für Joachim Löw und Co., dass sich die Serie fortsetzt. Es sei denn, man setzt dem 1990er-Anfang selbst ein 2018er-Ende.

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Weltmeister-Abschneiden in der Übersicht

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