Vor dem Zweitliga-Topspiel am kommenden Samstag (20.30 Uhr /LIVE & EXKLUSIV bei Sky) gegen den Hamburger SV ist die Personalsituation bei Tabellenführer Darmstadt 98 angespannt.
Zu den bereits länger Verletzten Patric Pfeiffer, Matthias Bader, Aaron Seydel und Klaus Gjasula gesellen sich seit dem vergangenen Spieltag auch noch Topscorer Tobias Kempe und Innenverteidiger Jannik Müller. Damit muss Trainer Torsten Lieberknecht seine Defensive für das Spiel gegen den Tabellenzweiten Mal wieder umstellen.
"Sich auf andere Partner einzustellen, ist absolut in Ordnung, weil wir ein sehr, sehr eingeschworener Haufen sind", zeigt sich Verteidiger Christoph Zimmermann im exklusiven Sky Interview optimistisch. "Über den Verlauf der Saison hat schon so gut wie jeder Innenverteidiger viele Minuten gesammelt, dass man mehr oder minder jede Konstellation schon gewohnt ist. Bisher hat es unseren Leistungen und auch unserer Punkteausbeute keinen Abbruch getan. Daher habe ich keinen Grund zur Annahme, dass sich daran etwas ändern sollte, egal zu welchem Zeitpunkt."
Klaus Gjasula zurück auf dem Trainingsplatz
Und es gibt auch noch gute Nachrichten aus dem Darmstädter Lazarett. Fabian Schnellhardt hat seinen grippalen Infekt auskuriert und wird nach Sky Informationen gegen den HSV zur Verfügung stehen. Auch Klaus Gjasula ist seit letzter Woche wieder auf dem Trainingsplatz. Beim kampfstarken Mittelfeldspieler besteht zumindest eine kleine Chance, dass er gegen Hamburg wieder in den Kader rücken könnte.
"Es ist immer schön zu sehen, wenn Spieler wieder fit werden. Gerade bei Gjasula, der eine relativ lange Leidenszeit hinter sich hat. Dass er eine extreme Wichtigkeit für unsere Mannschaft hat, hat er gerade zu Beginn der Saison unterstrichen. Seine Erfahrung und seine fußballerischen Fähigkeiten, die uns immer wieder helfen, weil sie ein anderes spielerisches Element in unser Spiel bringen, sind von hoher Wichtigkeit für uns", so Zimmermann.
Darmstadt 98 ist seit 20 Ligaspielen ungeschlagen. Aktuell haben die Hessen vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Hamburg und ganze acht Punkte auf den Drittplatzierten Heidenheim.
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