Mit Newcastle United drohte dem Ex-Stuttgarter in der dritten Runde des englischen Pokalwettbewerbs gegen den AFC Bournemouth das Aus, ehe sich die Magpies mit einem Last-Minute-Tor in die Verlängerung retteten. Manchester City siegte derweil historisch.
Im Elfmeterschießen schoss zwar Woltemade den Ball an die Latte, dennoch setzten sich die Gastgeber am Ende mit 7:6 durch. Der Ex-Schalker Malick Thiaw traf, Torhüter Aaron Ramsdale parierte den letzten Schuss von Bafode Diakite. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:0) gestanden.
Newcastle war durch Harvey Barnes - nach sehenswerter Vorarbeit von Woltemade - in Führung gegangen (50.). Doch Alex Scott (62.) und David Brookes (68.) drehten mit einem Doppelschlag das Duell der Premier-League-Klubs zugunsten der Gäste. In der Nachspielzeit erzwang Anthony Gordon mit einem verwandelten Foulelfmeter (90.+5) die Verlängerung. Barnes erzielte kurz vor Schluss das 3:2 (118.), aber Marcus Tavernier glich noch aus (120.+2).
Lewis trifft doppelt
Keine Probleme hatte dagegen der letztjährige Finalist Manchester City. Beim 10:1 (4:0)-Kantersieg gegen den Drittligisten Exeter City war Rico Lewis der einzige Doppeltorschütze der Skyblues, die zudem von zwei Eigentoren des Gegners in der ersten Halbzeit profitierten.
Für City war es der höchste FA-Cup-Sieg der Vereinsgeschichte. Zudem stellte die Mannschaft von Pep Guardiola den Rekord für den höchsten Erfolg der Klubgeschichte ein. ManCity hatte 1987 seinerzeit 10:1 gegen Huddersfield gewonnen.
Auch die Premier-League-Klubs FC Fulham (3:1 gegen den FC Middlesbrough), FC Burnley (5:1 gegen den FC Millwall) und FC Brentford (2:0 bei Sheffield Wednesday) setzten sich am Nachmittag gegen unterklassige Klubs durch.
SID / Sky Sport