Die Gerüchte um einen möglichen Verkauf von Manchester United halten sich hartnäckig. Uniteds Inhaberfamilie Glazer soll nun angeblich bereit sein, die Red Devils für 3,75 Milliarden Pfund (umgerechnet circa 4,35 Milliarden Euro) vollständig zu verkaufen.
Laut der englischen Daily Mail sollen Unternehmer aus Dubai den Kauf in Erwägung ziehen. Die Nachbarn aus Abu Dhabi und Saudi-Arabien haben mit Manchester City bzw. Newcastle United bereits einen Klub in der Premier League übernommen. Zunächst hieß es, die Glazer-Familie möchte lediglich einen kleinen Teil am Klub verkaufen.
Zuletzt bekundete auch der reichste Mann Großbritanniens, Sir Jim Ratcliffe, ernsthaftes Interesse an der Übernahme Uniteds. Ratcliffe, ein britischer Chemieingenieur, ist Gründer und CEO des Chemieunternehmens Ineos.
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Das Vermögen des 69-Jährigen wird auf über 15 Milliarden Euro geschätzt. Ratcliffe ist glühender Fan der Red Devils. Er besitzt bereits unter anderem den Ligue-1-Klub OGC Nizza, den FC Lausanne-Sport aus der Schweizer Super League sowie das Radsport-Team Ineos Grenadiers.
Bereits im Sommer wollte Ratcliffe einen Topverein aus der Premier League übernehmen. Der Ineos-CEO bot umgerechnet fünf Milliarden Euro für den Kauf des FC Chelsea, war allerdings mit seinem Angebot zu spät dran. Der US-amerikanische Geschäftsmann Todd Boehly bekam letztendlich den Zuschlag.
Die Glazers haben seit 2005 die Kontrolle beim englischen Rekordmeister, stehen aber deutlich in der Kritik.
*entspricht nicht der Vollständigkeit