Der ehemalige Abwehrspieler spricht über seine Ziele mit den Königlichen und über den Umgang mit Stars wie Vinicius Junior. Was plant Arbeloa mit Real Madrid und wie geht er mit Druck um?
"Heute ist ein besonderer Tag für mich. Der Verein ist seit mehr als 20 Jahren meine Heimat. Diese Aufgabe ist ein Privileg", sagte Arbeloa, der als Profi mit Real Madrid große Erfolge gefeiert, zuletzt als Trainer für die zweite Mannschaft der Königlichen verantwortlich war, und am Montag als Alonsos Nachfolger benannt wurde.
"Ich gehe die Aufgabe voller Vorfreude an und möchte dafür sorgen, dass der Klub weitere Trophäen gewinnt", kündigte der 42-Jährige an, der mit Alonso 2014 die Champions League gewann und 2012 zusammen mit ihm Meister wurde.
Arbeloa berichtet über Gespräch mit Xabi Alonso
"Ich habe gestern mit Xabi gesprochen", berichtete Arbeloa. "Was wir geredet haben, bleibt aber unter uns beiden. Ich schätze ihn sehr und liebe ihn, ich weiß, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Xabi hat mir das Beste gewünscht, und ich ihm auch." Er werde mit seinem Freund "für immer verbunden sein."
Über Alonso wurde in spanischen Medien berichtet, dass sein Verhältnis zur Mannschaft nicht mehr intakt gewesen sein soll. Arbeloa sagte über den Umgang mit den Stars: "Das ist nichts, was mir Sorgen bereitet. Es sind nicht nur super Fußballer, sondern alle sind gute Jungs."
Alonso-Nachfolger vertraut auf Vinicius Junior
Als er gefragt wurde, wie er auf ein Fehlverhalten reagieren würde, wie es Vinicius Junior gegenüber Alonso im Liga-Clasico gegen den FC Barcelona gezeigt hatte, blieb Arbeloa gelassen:
"Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich habe das Glück, in Vini einen der besten Fußballer der Welt im Team zu haben. Jeder hat gesehen, was er am vergangenen Wochenende auf dem Platz gezeigt hat (ein Tor beim 2:3 in der Supercopa gegen Barcelona). Das ist der Vini, den wir alle sehen wollen. Zusammen Erfolg zu haben ist das, worauf ich mich konzentriere."
Arbeloas Ziel mit Real: Siege und Titel
Real ist in der Tabelle der spanischen Liga Zweiter hinter Barca, in der Champions League auf Achtelfinal-Kurs und steht im spanischen Pokal in der Runde der letzten 16 Teams. Am Mittwochabend sitzt Arbeloa im Achtelfinalspiel in Albacete zum ersten Mal auf der Bank.
"Wir wollen um alle Titel kämpfen und Spiele gewinnen. Morgen wollen wir damit beginnen", meinte der Weltmeister von 2010.
Er könne sich bei Real auch ein dauerhaftes Engagement vorstellen. "Ich bin seit 20 Jahren hier und werde bleiben, solange Madrid mich will", sagte Arbeloa: "Hier bin ich zu Hause, so empfinde ich es."
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