Nach heftiger Kritik: Özil-Berater schießt scharf gegen Hoeneß

Nach Kritik vom Bayern-Präsident

Image: Özil-Berater ledert gegen Uli Hoeneß

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat Mesut Özil nach dessen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft in drastischer Form kritisiert. Nun schießt Özils Berater Erkut Sögüt scharf zurück.

Özils Berater Erkut Sögüt unterstellte Hoeneß im Gegenzug beim Internetportal goal.com ein Ablenkungsmanöver "vom eigentlichen Thema, dem Rassismus und der Diskriminierung". Durch seine "dummen Aussagen" sei der Weltmeister von 1974 "nicht nur eine Schande für sich selbst, sondern für Bayern München und die Leute in Deutschland".

Hoeneß-Attacke gegen Özil: Das sagt die Statistik

Sky Sport blickt auf die Statistik des 29-Jährigen im DFB-Trikot und hat einige interessante Fakten zusammengetragen.

Vor dem Abflug des FC Bayern München in die USA redete sich Hoeneß beim Thema Özil schon fast in Rage. "Wann hat er das letzte gute Länderspiel gemacht?", fragt Hoeneß. Sportlich habe der Mittelfeldmann "schon lange nicht mehr geglänzt und seit Jahren keine Leistung mehr in der Nationalmannschaft gezeigt."

Hoeneß bezeichnete "die Entwicklung in unserem Land" als "eine Katastrophe. Man muss es mal wieder auf das reduzieren, was es ist: Sport. Und sportlich hat Özil seit Jahren nichts in der Nationalmannschaft verloren".

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DFB wehrt sich gegen Özil-Attacke

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich heute in einer Telefonkonferenz mit der Rücktrittserklärung von Mesut Özil befasst.

Sögüt kontert Hoeneß

Vielmehr verstecke Özil "sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto", sagte Hoeneß: "Seine 35 Millionen Follower-Boys - die es natürlich in der wirklichen Welt nicht gibt - kümmern sich darum, dass Özil überragend gespielt hat, wenn er einen Querpass an den Mann bringt."

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Özil hatte am Sonntag in der Erdogan-Affäre sein monatelanges Schweigen gebrochen und war nach 92 Länderspielen aus dem DFB-Team zurückgetreten. Der 29-Jährige holte dabei zu einem Rundumschlag gegen seine Kritiker, die Medien und den Deutschen Fußball-Bund (DFB), insbesondere gegen Präsident Reinhard Grindel aus. Er kritisierte "Rassismus und fehlenden Respekt". Grindel unterstellte er "Inkompetenz".

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Der Mediencheck zum Özil-Rücktritt

Özils Berater Sögüt konterte die Attacken von Hoeneß mit der nach dem WM-Titelgewinn von 2014 erhaltenenen Auszeichnungen: "Hoeneß und viele Menschen in Deutschland" hätten Angst, mit Themen wie dem "Wiederaufleben des Rassismus" und der "unfairen Behandlung in Deutschland von Einwanderern, Muslimen und vielen mehr, die man am liebsten unter den Teppich kehren würde, konfrontiert zu werden, weil sie die Wahrheit nicht erkennen wollen." (sid)

Rücktritt mit Rundumschlag! Özils DFB-Zeit beendet