Toppmöller hatte in Frankfurt keine Argumente mehr - ein Kommentar zur Entlassung

Dino Toppmöller ist nicht mehr Trainer von Eintracht Frankfurt. Die Entscheidung ist eine logische nach der Abwärtsspirale in den letzten Monaten.

Von Dennis Bayer, Sky Sport Reporter @_dennisbayer

Image: Die Zeit von Dino Toppmöller bei Eintracht Frankfurt endet nach rund zweieinhalb Jahren.

In den vergangenen beiden Saisons war Toppmöller noch der gefeierte Held, führte die Eintracht erst in die Europa League, dann in die Champions League. In dieser Saison sind dem Coach aber nach und nach die Argumente ausgegangen.

Vor allem für die anhaltenden Defensivprobleme hat Toppmöller keine Lösungen gefunden. Immer wieder haben einfache individuelle Fehler und schlechtes taktisches Verhalten Punkte gekostet und dazu geführt, dass die Eintracht die zweitschlechteste Abwehr der Bundesliga stellt.

Besserung hat sich über die Saison nicht eingestellt, ganz im Gegenteil. Toppmöller hat keinen Defensivansatz gefunden, der für die Mannschaft nachhaltig umsetzbar war.

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Toppmöller auch Opfer der Mannschaft

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Ein neuer Trainer mit neuen Ansätzen kann neue Impulse setzen. Das alleine wird aber nicht reichen. Dino Toppmöller ist auch ein Opfer seiner Mannschaft geworden, die ein ums andere Mal beim ersten Rückschlag innerhalb eines Spiels komplett in sich zusammengefallen ist.

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Führungsspieler wie Robin Koch, Rasmus Kristensen oder Arthur Theate haben zwar immer wieder mit deutlichen Ansagen auf und neben dem Platz versucht, das Team wachzurütteln, gefruchtet hat das allerdings nie. Einen funktionierenden Ansatz haben auch sie nicht gefunden und konnten die markigen Ansagen zudem nur selten mit guten Leistungen unterfüttern.

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Wechsel als richtige, aber nicht einzige Lösung

Es ist nur schwer vorstellbar, dass sich der Negativtrend in der bestehenden Kombination von selbst gebessert hätte. Der Trainerwechsel mitten im wichtigen Januar vor den Spielen gegen Europa-Konkurrenten Leverkusen und Hoffenheim sowie vor den entscheidenden letzten beiden Spielen der Champions-League-Ligaphase ist die richtige Entscheidung.

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Es wird jedoch deutlich mehr brauchen, als einen neuen Kopf an der Spitze, um Eintracht Frankfurt wieder in die Spur zu bringen.

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