Ball berührte vor England-Tor offenbar ein Kameraseil - hätte der Ausgleich nicht zählen dürfen?

Norwegens Torhüter Örjan Nyland rannte nach dem englischen Ausgleich sofort zum Schiedsrichter und deutete nach oben, doch es half nichts.

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Dank Doppelpacker Jude Bellingham ist England nach einem Krimi ins Halbfinale der WM eingezogen und hat zugleich Norwegens wundersame Reise beendet.

Weil der Ball vor dem Treffer offenbar die Aufhängung einer Sky-Cam berührt hatte, herrschte beim WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England kurz Konfusion. Das Tor von Jude Bellingham in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zählte dennoch.

Nach einem Abstoß hatte der Ball das Seil touchiert, wenig später fiel der Ausgleich. Nach Ansicht des ehemaligen FIFA-Schiedsrichters Mark Clattenburg hätte der VAR eingreifen und die Szene überprüfen müssen.

Sensor zeigt keinen "Herzschlag"

"Wenn der Ball ein Objekt berührt, das nicht zum Spielfeld gehört, muss das Spiel unterbrochen werden", sagte der 51 Jahre alte Engländer bei FOX. Schiedsrichter Clement Turpin (Frankreich) hatte die Szene aber offenbar gar nicht mitbekommen.

Die FIFA stellte noch während des Spiels klar, dass der Sensor im Ball keinen "Herzschlag" gezeigt habe, "es gibt daher keinen Beweis, dass der Ball das Kabel berührt und die Bewegung des Balls verändert hat".

SID

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