Kimmich verliert an Glanz - Neymar historisch oft gefoult
Bei der WM in Russland
18.06.2018 | 16:29 Uhr
Deutschland und Brasilien legen bei der WM einen Stotterstart hin - und nicht nur das: Während sich bei Joshua Kimmich eine kuriose Trikot-Panne ereignet, wird Neymar gegen die Schweiz besonders hart rangenommen.
Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft, sondern auch das Trikot von Joshua Kimmich präsentierte sich gegen Mexiko (0:1) noch nicht in WM-Form. Bei dem Rechtsverteidiger war deutlich zu erkennen, dass sich das goldene Weltmeister-Logo auf der Brust vom Trikot ablöste. Kimmich verliert an Glanz: Eine kleine Randnotiz - die bezeichnend war für den deutschen WM-Auftakt.
Neymar humpelt
Einen ganz schweren Stand hatte dagegen Neymar im Spiel gegen die Schweiz (1:1). Der Superstar und Hoffnungsträger der Brasilianer humpelte nach dem Schlusspfiff sichtbar angeschlagen durch die Interviewzone.
"Die Gegenspieler treten, und die Schiedsrichter müssen darauf mehr achtgeben", sagte Neymar. Der Torjäger von Paris St. Germain wurde insgesamt zehn Mal gefoult - so oft wie kein anderer Spieler in einem einzigen WM-Spiel seit 1998. Damals wurde der Engländer Alan Shearer im Spiel gegen Tunesien insgesamt elf Mal von den Beinen geholt.
Teamarzt Rodrigo Lasmar beruhigte die Anhänger des fünfmaligen Weltmeisters: "Es gibt kein Problem. Der Schlag war auf den Knöchel, nicht auf den Fuß. Aus ärztlicher Sicht ist er 100 Prozent spielbereit."