Markus Krösche reagiert auf Abschiedsgerüchte: Eintracht-Sportvorstand vermeidet klares Bekenntnis
Markus Krösche hat die Berichte über einen möglichen vorzeitigen Abschied von Eintracht Frankfurt nicht konkret kommentiert. Der Sportvorstand verwies exklusiv gegenüber RTL und Sky Sport auf den Fokus auf die laufende Transfer-Phase.
29.08.2026 | 21:44 Uhr
Krösche stand nach dem 3:3 von Eintracht Frankfurt beim 1. FC Union Berlin im Mittelpunkt. Spekulationen über seine Zukunft begleiteten die Hessen vor dem Anpfiff, aber auch nach dem Abpfiff.
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat sich ausweichend zu den Gerüchten über seinen möglichen Abgang vom Bundesligisten geäußert. "Wir sprechen über Fußball", sagte der 45-Jährige nach dem 3:3 beim 1. FC Union Berlin, als mehrere Journalisten nachhakten. "Lasst es uns beim Fußball belassen", wiederholte Krösche auf Nachfrage.
Exklusiv gegenüber RTL & Sky Sport erklärt Krösche nun: "Ich habe mich vor dem Spiel ganz bewusst dazu entschieden, irgendwelchen Artikeln schlicht keinen weiteren Raum zu geben. Niemand muss daraus mehr interpretieren. Ich bin mit dem Aufsichtsrat in einem sehr guten und vertrauensvollen Austausch. Zu meiner vertraglichen Situation ist hinlänglich alles gesagt. Mein voller Fokus liegt darauf, die Transferphase weiterhin positiv zu gestalten und uns die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen."
Krösche im September weg?
In den Stunden vor Anpfiff hatte unter anderem die Bild-Zeitung berichtet, dass Krösches Ära bei den Hessen schon im September enden könnte. Das Medium nannte nicht nur die verkorkste Vorsaison, sondern auch Unstimmigkeiten mit Trainer Adi Hütter und den angeblichen Flirt mit der AC Mailand als mögliche Gründe. Eigentlich besitzt der gebürtige Hannoveraner, der seit 2021 Sportvorstand bei der Eintracht ist, noch einen Vertrag bis Sommer 2028.
"Berichte zu Markus Krösche werde ich öffentlich nicht kommentieren. Fakt ist, er hat einen laufenden Vertrag, sich vor zwei Monaten klar zu Eintracht Frankfurt bekannt und befindet sich mit seinem Team auf der Zielgeraden des Transferfensters. Es besteht also kein Anlass über die Zukunft von Markus Krösche zu spekulieren", stellte der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende Mathias Beck gegenüber dem kicker klar.
Hütter weicht vielsagend aus
Am Mittwoch steht eine turnusmäßige Aufsichtsratssitzung an. "Selbstverständlich wird es um alle Themen des Sommers, auch um die sportlichen gehen", erklärte Beck.
Hütter beschrieb sein Verhältnis zu Krösche als "sehr ordentlich". "Also irgendwelche Kommentare, sonst irgendwas, das steht mir nicht zu. Ich bin jetzt gerade nach dem Bundesliga-Spiel. Ich habe jetzt ganz andere Gedanken im Kopf", sagte der 56-Jährige.
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