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Nach WM-Debakel: "Maulwürfe" schießen gegen Löw und Bierhoff

Kritik aus den eigenen Reihen

03.07.2018 | 19:56 Uhr

Joachim Löw und Oliver Bierhoff stehen nach dem frühen WM-Aus in der Kritik.
Image: Joachim Löw und Oliver Bierhoff stehen nach dem frühen WM-Aus in der Kritik. © DPA pa

Was war der Grund für das frühe Scheitern der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland? Gegenüber der FAZ haben nun offenbar ein paar Insider über die Stimmung im DFB-Team ausgepackt und dabei massiv Kritik an Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff geübt.

Aus "Spielerkreisen" sowie von zwei "erfahrenen Kennern der sportlichen und organisatorischen Verhältnisse" beim DFB-Team werden in der FAZ Stimmen laut, die das Bild des langjährigen Führungsduos erschüttern.

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Demnach sei die Mannschaft bei der WM in Russland wie zuletzt kolportiert tatsächlich in zwei Lager gespalten gewesen: Etablierte und Junge. Vor allem aber habe die Sorglosigkeit der Verantwortlichen Löw und Bierhoff zum Desaster Vorrunden-Aus geführt.

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Keine Chance für junge Spieler?

Die Zeitung listet unter Berufung auf die namentlich nicht genannten "Maulwürfe", die aktiv auf sie zugegangen seien, eine ganze Reihe von Fehlentscheidungen und Verfehlungen auf. Dass Löw Kapitän Manuel Neuer nach dessen Verletzung einen Sonderstatus einräumte, soll "für einige Spieler" ein Problem gewesen sein. Löw habe damit "dem Leistungsgedanken und der Leistungsgerechtigkeit geschadet".

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Im VIDEO: Das DFB-Debakel gegen Südkorea

Überhaupt habe Löw älteren Verdiensten den Vorrang eingeräumt, jüngere Spieler seien für ihren Einsatz im Training nicht honoriert worden. Weitere Kritikpunkte: Die Auswahl der Testspielgegner in der Vorbereitung. Bierhoff habe bei der Quartierswahl den "Spielplan von hinten gedacht". Der Besuch der Kanzlerin am Vorabend der endgültigen Kader-Benennung. Der Umgang mit Mesut Özil. Und, und, und. (sid)

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