WM- und Ecuador-Trainer Beccacece hört nach dem WM-Aus auf

"Heute ist es an der Zeit, sich von einer wunderbaren Familie zu verabschieden", sagt der 45-Jährige. Auch der Sieg gegen Deutschland half ihm nicht.

Zuletzt freute sich der Argentinier noch über einen Sieg gegen Deutschland.
Image: Zuletzt freute sich der Argentinier noch über einen Sieg gegen Deutschland.  © Imago

Sebastian Beccacece hat nach dem WM-Aus mit Ecuador seinen Abschied als Nationaltrainer der Südamerikaner bestätigt.

"Heute ist es an der Zeit, sich von einer wunderbaren Familie zu verabschieden", sagte der 45-Jährige nach dem 0:2 (0:2) im WM-Sechzehntelfinale gegen Co-Gastgeber Mexiko. Auch der überraschende Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland (2:1) half dem Argentinier nicht mehr.

Beccaceces Vertrag lief bis zur WM und wird wie erwartet nun nicht verlängert. "Wir haben es nicht geschafft, unser Ziel zu erreichen - nämlich die beste WM in der Geschichte Ecuadors zu spielen", sagte er.

  1. Julian Nagelsmann (Deutschland): Zurückgetreten (Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay).
    Image: Julian Nagelsmann (Deutschland): Zurückgetreten (Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay). © DPA pa
  2. Senegal-Trainer Pape Thiaw hat sich für sein Verhalten im Afrika-Cup-Finale entschuldigt.
    Image: Pape Thiaw (Senegal) : Entlassen nach dem Aus gegen Belgien im Sechzehntelfinale. © Imago
  3. Ronald Koeman (Niederlande): Zurückgetreten (Aus im Sechzehntelfinale gegen Marokko).
    Image: Ronald Koeman (Niederlande): Zurückgetreten (Aus im Sechzehntelfinale gegen Marokko). © DPA pa
  4. Marcelo Bielsa (Uruguay): Zurückgetreten (Aus in der Gruppenphase).
    Image: Marcelo Bielsa (Uruguay): Zurückgetreten (Aus in der Gruppenphase). © DPA pa
  5. Hong Myung-bo (Südkorea): Zurückgetreten (Aus in der Gruppenphase).
    Image: Hong Myung-bo (Südkorea): Zurückgetreten (Aus in der Gruppenphase). © DPA pa
  6. Steve Clarke (Schottland): Zurückgetreten (Aus in der Gruppenphase).
    Image: Steve Clarke (Schottland): Zurückgetreten (Aus in der Gruppenphase). © DPA pa
  7. Herve Renard (Tunesien): Rücktritt nach nur 18 Tagen und zwei Spielen (Aus in der Gruppenphase).
    Image: Herve Renard (Tunesien): Rücktritt nach nur 18 Tagen und zwei Spielen (Aus in der Gruppenphase). © DPA pa
  8. Sabri Lamouchi (Tunesien): Entlassen nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden (Gruppe F).
    Image: Sabri Lamouchi (Tunesien): Entlassen nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden (Gruppe F). © DPA pa
  9. Miroslav Koubek (Tschechien): Entlassen nach dem Aus in der Gruppenphase.
    Image: Miroslav Koubek (Tschechien): Entlassen nach dem Aus in der Gruppenphase. © DPA pa
  10. Sebastián Beccacece (Ecuador): Rücktritt nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Mexiko.
    Image: Sebastian Beccacece (Ecuador): Rücktritt nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Mexiko. © DPA pa
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    Image: Javier Aguirre (Mexiko): Rücktritt nach dem Aus im Achtelfinale gegen England. © DPA pa
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    Image: Carlos Queiroz (Ghana): Rücktritt nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Kolumbien. © DPA pa
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    Image: Roberto Martinez (Portugal): Rücktritt nach dem Aus im Achtelfinale gegen Spanien. © Imago
  14. Zlatko Dalic
    Image: Zlatko Dalic (Kroatien): Rücktritt nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Portugal. © Imago
  15.  Sebastien Migne und Haiti haben die Zusammenarbeit nach dem Turnier beendet.
    Image: Sebastien Migne (Haiti): Beide Seiten haben die Zusammenarbeit nach dem Turnier beendet. © DPA pa

Gegenwind im Team

In der Mannschaft soll es zuletzt Widerstand gegen ihn gegeben haben. Beim Aus gegen Mexiko hatte Abwehrspieler Piero Hincapie dem Coach nach seiner Roten Karte den Handschlag verweigert - ob aus Frust oder aus Abneigung, blieb zunächst unklar.

Beccacece hatte Ecuador im August 2024 übernommen. Noch vor Uruguay, Kolumbien und Brasilien hatte sich sein Team den zweiten Platz in der WM-Qualifikation gesichert - dank elf Spielen ohne Niederlage in Folge. Highlight war der 1:0-Sieg über den amtierenden Weltmeister aus Becacceces Heimatland zum Abschluss.

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Sieg gegen DFB-Team

Bei der WM war Ecuador mit einem 0:1 gegen die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) und einem 0:0 gegen Curacao gestartet, ehe der Sieg gegen Deutschland doch noch den Einzug ins Sechzehntelfinale brachte. Beccaceces wilder Jubel danach, als er die Tribüne hochkletterte, um mit seiner Frau Patricia und den beiden Töchtern zu feiern, hatte international für Aufsehen gesorgt.

SID

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