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SV Darmstadt 98 - Hertha BSC

DFB-Pokal 2. Runde

SV Darmstadt 98 0

    Hertha BSC 2

    • V Ibisevic 64'
    • M Mittelstädt 88'

    Traum vom Finale im eigenen Stadion lebt

    DFB-Pokal: Hertha BSC gewinnt beim SV Darmstadt 98

    31.10.2018 | 00:20 Uhr

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    DFB-Pokal, 2. Runde: 37 Sekunden nach seiner Einwechslung hat Kapitän Vedad Ibisevic Hertha BSC in das Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen.

    Hertha BSC ringt den SV Darmstadt 98 mit 2:0 nieder und zieht ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Trainer Pal Dardai kann sich auf seine Joker verlassen.

    37 Sekunden nach seiner Einwechslung hat Kapitän Vedad Ibisevic Hertha BSC in das Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen. Vor allem dank des Treffers ihres Torjägers gewannen die Berliner beim Zweitligisten Darmstadt 98 mit 2:0 (0:0) - der Traum vom ersten Finale im eigenen Stadion lebt damit weiter.

    Ibisevic traf in der 65. Spielminute für die Berliner, die zuvor extrem viel Mühe mit den tapfer kämpfenden Lilien hatten. Das zweite Tor erzielte der ebenfalls eingewechselte Maximilian Mittelstädt (88.).

    Durch den Einzug in die Runde der letzten 16 Teams, die am kommenden Sonntag ausgelost und am 5./6. Februar ausgespielt wird, darf sich die Hertha auch über viel Geld freuen. Die Teilnahme am Achtelfinale wird mit 664.000 Euro prämiert.

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    Dardai rotiert kräftig

    Da die Berliner auf der Autobahn im Stau gestanden hatten, begann die Partie im Stadion am Böllenfalltor vor 15.000 Zuschauern mit einer Verspätung von 15 Minuten. Die Gäste benötigten dann auch Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen, die Mechanismen liefen längst nicht so reibungslos ab wie gewohnt - vielleicht wegen der zahlreichen Umstellungen.

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    Dardai: Vedad hat einfach so einen Magneten und schiebt den Ball rein

    Wie angekündigt hatte Hertha-Coach Pal Dardai kräftig rotiert. Der Ungar änderte seine Formation im Vergleich zum 2:2 bei Borussia Dortmund, das von Gewaltexzessen einiger Ultras überschattet worden war, auf fünf Positionen. Unter anderem nahm Ibisevic zunächst nur auf der Bank Platz, der Stammtorhüter Rune Jarstein stand gar nicht erst im Kader.

    Angreifer Davie Selke, der für Ibisevic als einzige Spitze stürmte, gab in der achten Minute zwar den ersten Torschuss ab. Der Gastgeber, der sich nach einer schwierigen Phase im Unterhaus mehr und mehr zu stabilisieren scheint, wirkte insgesamt allerdings entschlossener und gieriger - und das stellte die Berliner vor Probleme.

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    Hertha BSC erhöht den Druck

    Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit wurde Hertha jedoch besser, Darmstadts Keeper Daniel Heuer Fernandes musste gegen Salomon Kalou (37./39.) gleich zweimal aus kurzer Distanz das 0:0 retten.

    In den zweiten Durchgang starteten die Berliner viel besser, sie waren von Beginn an bereit. U21-Nationalspieler Arne Maier (51.) prüfte Heuer Fernandes erst aus der Distanz und etwas später mit einem verdeckten Schuss (58.).

    Der Treffer von Ibisevic hatte sich angedeutet, die Berliner erhöhten nach der schwachen ersten Halbzeit merklich den Druck und engten Darmstadt in deren Hälfte ein. Nach dem Tor war der Favorit um Kontrolle bemüht. (sid)

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