Zum Inhalte wechseln

Eintracht Frankfurt - FC Basel

UEFA Europa League Achtelfinale

Eintracht Frankfurt 0

    FC Basel 3

    • S Campo 27'
    • K Bua 73'
    • F Frei 85'

    Europa League: Eintracht Frankfurt unterliegt dem FC Basel mit 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel

    Klatsche beim Geisterspiel! Eintracht vor EL-Aus

    Sport-Informations-Dienst (SID)

    15.05.2020 | 09:50 Uhr

    Eintracht Frankfurt steht vor dem Aus in der Europa League.
    Image: Eintracht Frankfurt steht vor dem Aus in der Europa League.  © Imago

    Sind die Fans einmal weg, ist der Zauber gleich verflogen: Ohne seine stimmgewaltigen Anhänger droht Eintracht Frankfurt in der Europa League das unrühmliche Aus.

    Vor leeren Rängen verloren die Hessen das Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Basel mit 0:3 (0:1) - was in ein paar Tagen aber schon wieder völlig nebensächlich sein könnte.

    Jetzt Push-Nachrichten zu Deinen Lieblingssportarten!

    Jetzt Push-Nachrichten zu Deinen Lieblingssportarten!

    Du willst personalisierte Sport-Nachrichten als Push auf dein Handy? Dann hol Dir die Sky Sport App und wähle Deine Lieblingssportarten- und wettbewerbe aus. So funktioniert's.

    Ideenlose Adler ziehen gegen konterstarke Gäste den Kürzeren

    Samuele Campo (27.) mit einem traumhaften Freistoß, Kevin Bua (73.) und der Ex-Mainzer Fabian Frei (85.) trafen für den 20-maligen Schweizer Meister, der seit dem 27. Februar kein Spiel mehr bestritten hatte. Die Super League pausiert wegen der Ausbreitung des Coronavirus, zudem ist Basel-Stadt derzeit sportliches Sperrgebiet. Darum soll das Rückspiel in einer Woche ebenfalls in Frankfurt steigen.

    Basel
    Image: Basel jubelt in Frankfurt.  © Getty

    Ob diese Partie aber tatsächlich stattfindet, ist angesichts der Entwicklungen fraglich. Am Dienstag (17. März) beraten die Europäische Fußball-Union (UEFA), Vertreter der Mitgliedsverbände, die Vorstände der Klubvereinigung ECA und der Vereinigung der europäischen Ligen sowie der Spielergewerkschaft FIFPro bei einem Krisengipfel über den Fortgang aller "nationalen und europäischen Wettbewerbe, einschließlich der EURO 2020". Es droht Stillstand.

    Davon war am Mittwochmorgen zumindest in Frankfurt noch nicht so viel zu spüren. Trotz der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen abzusagen, wollte das Gesundheitsamt der Mainmetropole zunächst eine reguläre Austragung mit Zuschauern durchsetzen. Ihre Gründe dafür hatten die Verantwortlichen ausführlich dargelegt - wenige Stunden später folgte dann aber doch der Rückzieher.

    SGE ohne Durchschlagskraft in der Offensive

    Mit der merkwürdig gespenstischen Stimmung in der Arena, in der normalerweise rund 50.000 Zuschauer mit ihrem Team die Europapokal-Feste zelebrieren, kamen die Frankfurter eigentlich besser zurecht. Durch schnelle Kombinationen überspielten die Gastgeber ein ums andere Mal die Abwehrreihen der Schweizer - für mehr als den Torschuss von Sebastian Rode (8.) aus 20 Metern reichte es im ersten Durchgang jedoch nicht.

    Sky und Netflix – zum besten Preis

    Sky und Netflix – zum besten Preis

    Mit Entertainment Plus die besten Serien von Sky und alle Inhalte von Netflix zu einem unschlagbaren Angebot sichern. Netflix-Standard-Abo im Wert von € 11,99 inklusive.

    Extrem abgeklärt traten hingegen die Gäste auf. Vom Frankfurter Feldvorteil ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen, nach einem der zahlreichen Frankfurter Fouls streichelte Campo dann den Ball in den rechten Torwinkel. Der Treffer verunsicherte die Frankfurter merklich, die kurz vor der Pause von Omar Alderete (43.) beinahe noch einmal bestraft worden.

    Mehr dazu

    Eintracht-Trainer Adi Hütter reagierte, er brachte zur zweiten Halbzeit mit Goncalo Paciencia einen zweiten Angreifer. Die Torchancen aber besaßen zunächst weiter die Basler durch Fabian Frei (47.) und Arthur Cabral (48.).

    Danach aber wurde die Eintracht aktiver, sie spielten zielstrebiger über die Außenbahnen und ließen im Sekundentakt Bälle in den Strafraum segeln. Erst Andre Silva (52.) und kurz danach Martin Hinteregger (54.) hätten ausgleichen können, Almamy Toure (65.) scheiterte zudem an der Latte. Dann trafen der eingewechselte Bua und Frei.

    Sport-Informations-Dienst (SID)

    Weiterempfehlen: